von unserem Mitarbeiter Karl KLippel

Buchau — Mit dem Pokal-Halbfinale FC Bayern München - Borussia Dortmund überschnitt sich der Termin der Bürgerversammlung in Buchau, Nachdem die Fernsehübertragung bereits lief, lichteten sich zum Schluss sehr schnell die Reihen, sodass Bürgermeister Dieter Adam (FW) nichts anderes übrig blieb, als "seinen Koffer zu packen", wie er feststellte.
Doch zuvor hatte das Gemeindeoberhaupt vor 19 Bewohnern der Orte Buchau, Dörfles, Krötennest und Weiher mühle in der Gaststätte "Zum Paul" zahlreiche Maßnahmen und deren Kosten aufgelistet, wobei er auch auf die künftigen Aufgaben hinwies. In der Diskussion monierte Werner Geiger, dass bei der Freilegung des Wildbewuchses am Löschweiher in Buchau auch Zierpflanzen der Kettensäge zum Opfer gefallen seien. Er gehe davon aus, dass eine Ersatzbepflanzung durchgeführt wird. Weiter stelle sich die Frage, so Geiger, warum bei der Anbringung des Zaunes der Löschweiher in Dörfles von den Bauhof-Mitarbeitern nicht gleich entschlammt worden sei.
Der Bürgermeister versicherte, der Sache nachzugehen.
Der Vorsitzende des Gartenbauvereins, Matthias Schneider, teilte mit, dass die Mitglieder den Obstbaumbestand entlang der Gasse zum Rinnig von Wildwuchs befreit haben, damit diese Obstbäume wieder genutzt werden können. Hier sei man von Anliegern unter Hinweis auf die Eigentumsrechte kritisiert worden. Schneider forderte, dass die Verwaltung das Problem klärt.
Pfarrer Jobst beantragte im Einvernehmen mit der örtlichen Feuerwehr die Anschaffung eines Defibrillators durch die Marktgemeinde, vor allem bedingt durch die Randlage Buchaus. "Bitte stellen Sie einen entsprechenden Antrag, wir werden uns mit diesem Thema befassen", versprach Adam.
Matthias Schneider wies noch auf die Vorfahrtsregelung aus Richtung Wüstenbuchau bei der Abzweigung nach Buchau und nach links in Richtung Weiher mühle hin. Die beiden nahe beieinander stehenden Hinweisschilder führten immer wieder zu Irritationen vor allem bei Ortsunkundigen, was von anderen Bürgern bestätigt wurde.
Bürgermeister Dieter Adam stellte dazu fest, dass das Problem eine Kreisstraße betrifft, weshalb er die Angelegenheit an den Landkreis Kulmbach weiterleiten werde.