Bad Kissingen — "Gegen Regen hilft keine Wettervorhersage, sondern nur ein Regenschirm" sagt ein bekanntes Sprichwort. Daran haben sich auch einige Teilnehmer des Neubürger stammtisches gehalten und hatten ihren Regenschirm gleich zur Hand, als sie zusammen mit Axel Maunz, dem Stadtförster und Leiter des Wildparks, die Anlagen des Klaushofs abesichtigten.
Der Park wurde erst in den 1970er Jahren gegründet, als die Stadt ein Auswilderungsgehege für das Damwild errichten ließ, aber im Nachhinein keine Erlaubnis für die Auswilderung erhielt. Da die Tiere bereits vor Ort waren, entschied man sich somit für die Öffnung eines Wildparks, erzählte Maunz.
Der Neubürgerstammtisch ist eine Initiative von Dr. Elisabeth Müller und Anita Schmitt, die beide selbst Hinzugezogene sind und den Neuankömmlingen den Einstieg in ihrer neuen Wahlheimat erleichtern wollen. Zu diesem Zweck trifft sich die Runde jeden dritten Donnerstag im Monat um 19 Uhr an wechselnden Orten, damit die Teilnehmer die Möglichkeit haben, stets neue Seiten von Bad Kissingen kennen zu lernen.


Nächstes Thema Flüchtlinge

Der nächste Termin ist am 15. Oktober, 19 Uhr. Dann wird gemeinsam das Rotkreuzhaus "mehrleben", Am Steingraben 6 , besucht. Neben einer Führung durch das Haus werden auch Themen wie der Umgang der Stadt Bad Kissingen mit den Flüchtlingen diskutiert. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich, doch ist eine kurze Rückmeldung erwünscht, teilen die Initiatoren mit. red