von unserem Mitarbeiter Thomas Weichert

Waischenfeld — Der Neubau des Feuerwehrhauses für die Stützpunktwehr Waischenfeld im Mönchsgrund liegt voll im Zeitplan. Der Bauabschnitt II, der den Sozialtrakt mit dem Schulungsraum und den Sanitäranlagen umfasst, ist zu 80 Prozent fertig. In diesen Tagen werden die Fertigteile aus Beton für die große Fahrzeughalle mit neun Stellplätzen und der Waschhalle geliefert und aufgebaut.
Eine Firma aus Bayreuth baut die Fahrzeughalle schlüsselfertig. Die Bauarbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Halle wird deshalb so groß, weil Waischenfeld nicht nur die Drehleiter beherbergen wird, sondern auch einer der vier Stützpunkte für das Wechselladersystem im Landkreis Bayreuth sein wird.
Die Mitglieder der Waischenfelder Feuerwehr werden sich bei den Innenausbauarbeiten dann selbst mit Hand- und Spanndiensten beteiligen. Sie werden laut Stadtgeschäftsführer Alexander Dreßel auch die Elektro- und Sanitärarbeiten verrichten und den Jugendraum ausbauen. Das neue Feuerwehrhaus kostet rund 2,2 Millionen Euro.
Die Stadt Waischenfeld bekommt dafür Zuschüsse durch den Freistaat in Höhe von 544 000 Euro.

Zuschüsse vom Freistaat

Wenn die Feuerwehr am Jahresende ihr neues Domizil beziehen kann, wird auch das ehemalige städtische Mehrzweckhaus am Bischof-Nausea-Platz für den Malteser-Hilfdienst frei.
Die Malteser haben das Gebäude von der Stadt inzwischen erworben. Der Verkaufserlös mindert dann den Eigenanteil der Stadt am Neubau des Feuerwehrhauses. Für das Wechselladersystem, das dann auch in Waischenfeld stationiert wird, gibt esebenfalls Zuschüsse.
Für das Wechselladerfahrzeug selbst 44 000 Euro und für die beiden Abrollbehälter insgesamt 103 000 Euro. Für die Waischenfelder Schlauchpflegeeinrichtung spendiert der Freistaat weitere 16 500 Euro.