Bamberg — Die Pflege der Freileitungstrassen gehört zu den wichtigen Aufgaben des Bayern-werks. So laufen derzeit entsprechende Maßnahmen im Netzcentergebiet Bamberg, das Teile der Landkreise Forchheim, Haßberge, Erlangen-Höchstadt, Lichtenfels, Coburg, Höchstadt an der Aisch und Bamberg umfasst. Mit Maschinen und Spezialwerkzeug rücken Servicetechniker und Fachfirmen aus, um Äste zu beschneiden, beziehungsweise ganze Bäume zu entfernen, die den Seilen gefährlich nah kommen. Vor allem bei Sturm und durch Schneelast kann es passieren, dass solche Bäume oder Äste in die Stromleitung fallen.
Dies führt im Regelfall zu einer automatischen Abschaltung mit Stromausfall. Die Behebung der entstehenden Schäden an Seilen oder Masten und die Wiederherstellung der Stromversorgung sind bei den dann meist vorherrschenden widrigen Witterungsbedingungen im Winter besonders schwierig und zeitaufwendig.

Spezialisten aus der Region

Mehrere Partnerfirmen sind für das Bayernwerk im Einsatz vor Ort. Bei deren Beauftragung werden bevorzugt Spezialisten aus der Region eingesetzt. Sie konzentrieren sich nicht nur auf große Waldschneisen, in denen Freileitungen verlaufen, sondern betreten nach Absprache mit den Eigentümern auch Privatgrundstücke, um störende Äste zu entfernen.
Die Bayernwerk-Servicetechniker und die Mitarbeiter der Partnerfirmen sind durch Sicherheitsunterweisungen intensiv auf die Trassenpflege vorbereitet. Ausholzungsarbeiten werden mit den Eigentümern und so weit notwendig auch mit den Naturschutzbehörden und Forstverwaltungen abgestimmt. Insgesamt wendet die Bayernwerk AG in Oberfranken für diese Arbeiten, die für eine sichere Stromversorgung unverzichtbar sind, über 950 000 Euro auf.
Die Bayernwerk AG ist der größte regionale Netzbetreiber in Bayern. Mit einem Stromnetz von rund 152 000 Kilometern Länge und einem über 5500 Kilometer langen Erdgasnetz sichert das Unternehmen die Energieversorgung in weiten Teilen des Freistaats. Das Bayernwerk ist eine 100-prozentige Eon-Tochter. red