Gesetz Nach Paragraf 23 des Bundesnaturschutzgesetzes sind Naturschutzgebiete rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft in ihrer Ganzheit oder in einzelnen Teilen erforderlich ist: 1. zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung von Lebensstätten, Biotopen oder Lebensgemeinschaften bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten;
2. aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder
3. wegen ihrer Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden Schönheit.
Anfang Das erste Naturschutzgebiet, das im Kreis Haßberge ausgewiesen wurde, ist die "Vogelfreistätte Graureiherkolonie bei Dippach am Main". Die Verordnung wurde 1977 erlassen und 1998 auf 146 Hektar erweitert.

Fläche Die gesamte Fläche der unter Schutz gestellten Gebiete beträgt etwa 2740 Hektar, wovon allein das Naturschutzgebiet die "Hohe Wann" zwischen Zeil und Königsberg 1055 Hek tar hat. Das kleinste Schutzgebiet "Simonsberg-Fuchsrangen" mit 14 Hektar liegt östlich von Pfarrweisach. Der Kreis hat 95652 Hektar. Quelle: Landratsamt