Bamberg — "Der Vorstand des Vereins "Nationalpark Nordsteigerwald" widerspricht entschieden einem Vergleich, mit dem der Bamberger Gärtnermeister Hans-Jürgen Eichfelder in unserem Artikel "Widerstand der Gärtner wächst" (vom 2. Februar 2015) zitiert wurde. Wenn dieser behaupte, den Erwerbsgärtnern in Bamberg-Süd drohe es zu gehen wie Waldbesitzern im Steigerwald, dann sei das einfach falsch: Ein Nationalpark im Steigerwald würde "ausschließlich auf Flächen, die sich im Besitz des Freistaates Bayern befinden, errichtet", schreibt Claudia Gräf-Ott namens des Vorstands in einer Stellungnahme. Es gehe eben nicht um Privatgrund und Privatwälder, wie es Herr Eichfelders Äußerung glauben mache. Aussagen wie diese seien Wasser auf die Mühlen der Nationalparkgegner, betont das Vorstandsmitglied des Vereins "Nationalpark Nordsteigerwald", Geusfeld.
Im Bericht "Widerstand der Gärtner wächst" ging es um die Bestrebungen der Stadt Bamberg, die historisch gewachsene Gärtnerflur im Stadtteil Wunderburg, zwischen Nürnberger Straße und Egelseestraße, vor weiterer Bebauung zu bewahren, und die Reaktionen der Gärtner darauf. jb