Am Samstag haben die 1.-Regionalliga-Basketballer der TS Herzogenaurach vor eigenem Publikum Chance zur Wiedergutmachung für die Klatsche des ersten Spieltags in Vilsbiburg (59:104). In der Sporthalle des Gymnasiums empfangen die Longhorns um 19.30 Uhr die Ansbacher Piranhas.

TS Herzogenaurach -
hapa Ansbach
Während die Longhorns in der Vorwoche deutlich unter die Räder kamen und auf dem letzten Platz liegen, setzten sich die Bezirkshauptstädter mit 84:80 gegen Augsburg durch und gehen als klarer Favorit ins Spiel. Zwar haben auch sie ihre Mannschaft in den vergangenen zwei Jahren mächtig umgebaut, dennoch strotzt das Team vor Regionalliga-Erfahrung.
Allen voran Goran Petrovic, der in seine gefühlt 20. Saison in Ansbach geht und mit 38 Jahren noch zu den besten Aufbauspielern der Liga zählt. Im ersten Spiel legte er 22 Punkte auf. Doch der beste Spieler in den Reihen der Gäste, wahrscheinlich sogar der Liga, ist Nicholas Freer. Trotz seiner gut zwei Meter kann er fast alle Positionen einnehmen, auch der Dreipunktwurf und der Rebound gehören dank seiner Athletik zu seinem Repertoire. Neben dem Topduo kommen die beiden Ex-Longhorns Toni Donhauser und Julian Patton nach Herzogenaurach.
Eine Überraschung der Gastgeber gegen den Lokalrivalen ist möglich. Das Ziel der Jungspunde ist, zu Hause möglichst wenig Punkte abzugeben. Im Fokus wird der 2,18 Meter große Tanor Ngom stehen, der gegen Vilsbiburg Topscorer der TSH war (16). Zudem wird das Publikum Bekanntschaft mit dem neuen Spielmacher Vedran Nakic machen.
Longhorns-Trainer Benedikt Aumeier sieht sein Team gut vorbereitet: "Die Ansbacher sollen zu keinem Zeitpunkt Lust haben, gegen unsere Verteidigung anzugreifen. Unsere Stärke sind das Tempo und die Aggressivität. Offensiv finden wir uns von Training zu Training besser und ich bin zuversichtlich, dass das Spiel eine enge Kiste wird." pes