von unserem Mitarbeiter Michael Wunder

Wolfersgrün — Nach 18 Jahren bei den "Wölfen" hängt er nun die Fußballschuhe endgültig an den Nagel. Insgesamt bestritt er 569 Spiele und erzielte dabei 223 Tore. Im Rahmen des Sportfestes verabschiedete der SV Wolfersgrün/Neuengrün mit Alexander Löffler einen langjährigen und verdienten Akteur.
Mit Ausnahme der vergangenen Saison, als er auf eigenen Wunsch nur noch gelegentlich eingesetzt wurde, traf er in allen Serien meist zweistellig. Am erfolgreichsten war er in der Saison 2002/03, als der SV in die Bezirksliga aufstieg und Alexander Löffler 33-mal ins "Schwarze" traf.

Schwierige Anfangsjahre

Die Verantwortlichen mit Vorsitzendem Markus Schütz und seinem Vorgänger Günther Blumenröther an der Spitze dankten dem fairen Sportler für seine fast zwei Jahrzehnte im Dress der "Wölfe". Sie erinnerten an die schwierigen Anfangsjahre, als der Verein mit Helmut Müller (Zopf) als Trainer in der damaligen C-Klasse begann. Neben Alexander Löffler vom FC Stockheim, dem damals einige Anfragen von höherklassigen Vereinen vorlagen, kamen weitere fünf neue Spieler hinzu. "Das Märchen von Wolfersgrün", wie es Altbürgermeister Peter Hänel immer zu sagen pflegte, begann.

Am Aufschwung großen Anteil

Binnen weniger Jahre stieg die Mannschaft über die Kreisklasse in die Kreisliga und schließlich sogar in die Bezirksliga auf. In dieser Zeit sicherte man sich auch fünfmal den Rodachtal- Cup der Sparkasse. Am Aufschwung der "Wölfe" hatte Alexander Löffler großen Anteil.
Es war deshalb nicht verwunderlich, dass der Verein zum Ende der Laufbahn auch ein Abschiedsspiel organisierte. Dabei traf die Bezirksliga-Mannschaft der Saison 2003/04 auf eine Auswahl; das Spiel endete bei tropischen Temperaturen 7:7.
Bereits am Freitag besiegten die B-Junioren der JFG Oberes Rodachtal die JFG Frankenwald II mit 2:1. Mit dem gleichen Ergebnis schlug der SV W/Neuengrün den FCR Geroldsgrün. Das Turnier der F- und E-Junioren fand wegen der Hitze bereits am Samstagvormittag statt.
Beim Kurzturnier am Sonntag besiegte die SG Nordhalben die SG Meierhof-Schwarzenstein mit 2:0, und der FC Höllental unterlag dem TSV Bad Steben mit 0:2. Im Spiel um Platz 3 behielt der FC Höllental mit 5:0 gegen Meierhof-Schwarzenstein die Oberhand. Der TSV Bad Steben sicherte sich wie im Vorjahr mit einem 2:0 gegen die SG Nordhalben erneut den Sieg.
Zum Abschluss trat der SV Wolfers-/Neuengrün gegen den VfL Frohnlach II an. In einer angesichts der Hitze ansehnlichen Partie trotzte man den Landesligisten ein 1:1 ab.