Sand — Seinen Heimatort vergisst man nicht, auch wenn man schon Jahrzehnte nicht mehr dort wohnt. Manfred Höhn, der Sohn von Musikmeister Kilian Höhn, lebt schon seit über 40 Jahren in Oberhaching bei München. Den Kontakt nach Sand hat er aber nie abbrechen lassen. So war das Gemeindejubiläum für ihn ein willkommener Anlass, um in seiner alten Heimat einen Vortrag über die Geschichte der Mosaikkunst zu halten. Vom Sitzungssaal als Veranstaltungsort war Manfred Höhn sehr angetan. "Die Atmosphäre ist dort sehr angenehm und in den Nischen kann ich einige Exponate ausstellen. Ich kenne die Räumlichkeiten aus meiner Schulzeit als Lehrerwohnung. Da waren sie wesentlich schlichter".
Manfred Höhn war fast 40 Jahre als Werkstattleiter für Mosaik in der Mayer'schen Hofkunstanstalt in München tätig und in dieser Eigenschaft in vielen Ländern der Erde für die Ausführung von künstlerischen Mosaikarbeiten verantwortlich. Vor diesem Hintergrund entwickelte Höhn in einem Vortrag mit fast 100 Bildern die Entwicklung der Mosaikkunst von 2000 vor Christus bis heute. Zu sehen waren frühe Mosaiken von Tutanchamun über die berühmte Schlacht von Issos mit dem Alexander-Relief bis hin zu Arbeiten in der U-Bahn von New York. In den Nischen waren Exponate von Manfred Höhn zu besichtigen. Als Zeichen seiner Verbundenheit mit der Gemeinde Sand und den Sander Musikern übergab Höhn an den Zweiten Vorsitzenden Matthias Mitrach eine Gedenktafel zur Erinnerung an die verstorbenen Mitglieder des Blasorchesters. Die Musiker hatten Manfred Höhn auch bei der Vorbereitung des Vortrages und dem Aufstellen der Exponate unterstützt. red