Nach kurzer Planungs- und Bauphase kann nun die Notunterkunft (NUK) in Bad Staffelstein Ende März ihrer vorübergehenden Bestimmung übergeben werden. Die Turnhalle an der Berufsschule Lichtenfels kann daher voraussichtlich wieder ab Ende April für den Schulbetrieb und Vereinsaktivitäten genutzt werden, meldet das Landratsamt.
Da derzeit noch Reinigungs- und Reparaturarbeiten ausgeführt werden, wird die Landkreisverwaltung die bisherigen Nutzer noch über den genauen Öffnungstermin informieren. Landrat Christian Meißner (CSU) machte sich im Laufe der Woche vor Ort ein Bild vom Stand der Bauarbeiten an der Notunterkunft in Bad Staffelstein. Er zeigte sich beeindruckt von der schnellen Umsetzung dieses auf 1,1 Millionen Euro berechneten Projektes. Der Landrat bedankte sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei den Mitarbeitern vom Kreisbauhof, allen voran bei dessen Leiter Heiko Tremel, die den Großteil der Bauarbeiten geschultert hätten.


Im Anschluss Kfz-Halle

Wenn die Halle nicht mehr als Notunterkunft benötigt wird, kann diese als Kfz-Halle für den Kreisbauhof genutzt werden. Diese sei auch entsprechend gebaut worden. Landrat Meißner dankte in diesem Zusammenhang auch für das Entgegenkommen der Regierung von Oberfranken, die mit einem Anteil von rund 350 000 Euro an den Baukosten beteiligt ist. Die Notunterkunft hat eine Größe von 45 mal 16 Meter. Die Gebäudehülle, die Wände und das Dach wurden isoliert. Damit kann gewährleistet werden, dass das Auf- bzw. Beheizen der Halle in einem wirtschaftlichen Rahmen ohne Probleme möglich ist. Die Beheizung erfolgt im gesamten Bereich der Halle über eine Fußbodenheizung, die von der Hackschnitzelheizung des Kreisbauhofes versorgt wird.


Mit Fußbodenheizung

Mit dieser Fußbodenheizung in der Halle und den Heizkörpern in den angehängten Sozialräumen wird gewährleistet, dass im gesamten Bereich der Halle ein sehr gutes Arbeiten für die eingesetzten Mitarbeiter des Landratsamtes, für das BRK im Rahmen der Besetzung und für den ärztlichen Dienst, wie auch vorübergehendes Wohnen für die Flüchtlinge ermöglicht wird. red