Langenau — Beim Musikverein Langenau schaute der im vergangenen Jahr neu gewählte Vorstand stolz auf das erste Jahr seiner Vereinsführung zurück. So war von einem leichten Mitgliederzuwachs und von gelungenen Auftritten zu hören.
Erfreut zeigte sich der Vorsitzende Fritz Hempfling, dass er 49 Prozent der Mitglieder begrüßen konnte. Im neuen Vorstand habe man sich zum Ziel gesetzt, spielfähig zu bleiben und das gesellschaftliche Leben in Langenau auch weiterhin zu bereichern. Daran müsse man sich messen lassen. Das Durchschnittsalter im Verein betrage 48 Jahre.
In seinem Bericht ließ Fritz Hempfling das vergangene Jahr Revue passieren und erinnerte an die zahlreichen Auftritte, die gemeistert wurden, wobei er die 1.-Mai-Feier und die Weihnachtsfeier besonders hervorhob. Sicherlich werde es nicht einfacher werden, aber der Musikverein werde sein Bestes geben. Er bedauerte, dass man an der 500-Jahr-Feier in Tettau nicht teilnehmen konnte.
In seinem Ausblick unterstrich er, dass die regelmäßige Probenarbeit Grundlage des Vereinsarbeit bleiben werde, wobei das musikalische Programm umgestellt und neue Stücke aufgenommen werden sollen. Man werde auch in Zukunft die Kooperation mit dem Musikverein Kehlbach suchen, die sich bewährt habe. Er informierte, dass sich Natalie Krautwurst für das Dirigentenamt interessiere und sie den hierzu notwendigen Kurs besuche.

Ein gutes Bild abgegeben

Dirigent Horst Fröba fasste die Auftritte, die sehr gut gemeistert wurden, kurz zusammen. Die Musiker hätten bei ihren Auftritten immer ein gutes Bild abgegeben. Das Fest am 1. Mai bezeichnete er als eine gelungene Veranstaltung. Beim Musikfest in Schauberg habe man bei einem Standkonzert gute Musik geboten.
Beschlossen wurde, dass der Dirigent zukünftig von der aktiven Mannschaft bestimmt werde. Nach eingehender Diskussion einigte man sich auf eine Beitragserhöhung von zehn auf zwölf Euro. Kassier Maxmilian Queck betonte, dass man der Bevölkerung etwas bieten wolle, aber nur geringe Einnahmen verzeichne.
Zwei Ehrungen wurden nachgeholt, nachdem die beiden Jubilare am Ehrungsabend bei der Weihnachtsfeier nicht zugegen sein konnten. Reinhard Schiefner erhielt für 30-jährige Mitgliedschaft ein Erinnerungsgeschenk und für 40-jährige aktive Musikertätigkeit die Urkunde und Nadel des Nordbayerischen Musikbundes. Helmut Fröba wurde für 60-jähriges Musizieren mit der Urkunde und Nadel des Nordbayerischen Musikbundes ausgezeichnet. Dirigent Horst Fröba bezeichnete Helmut Fröba als tragende Säule des Vereins.
Bei einem gemeinsamen Essen wurden noch viele Gespräche geführt und so eine gelungene Jahreshauptversammlung beschlossen. red