Der Musik werden viele Eigenschaften zugeschrieben. Sie verbindet Menschen, macht glücklich, entspannt und schenkt Hoffnung und Trost in schwierigen Zeiten.
All das wurde auf wundervolle Art beim Weihnachtskonzert in Reichmannsdorf unter Beweis gestellt. Die Musik verbindet schon seit einigen Jahren den Chor "The Voices" mit der "kleinen Dorfmusik" und beide Gruppen mit der Kirche in Reichmannsdorf.


Symbolische Spenden

Während der Chor bereits seit 20 Jahren seine musikalische Heimat in der St.-Sebastian-Kirche gefunden hat, fühlt sich auch "Die kleine Dorfmusik" bei den Konzerten jedes Jahr herzlich willkommen. Als Dankeschön stifteten die Sänger und Musiker der Kirchenkrippe einen Sänger, sinnbildlich für den Chor, und einen Flötenspieler für "Die kleine Dorfmusik".
Das Weihnachtskonzert gestalteten erstmals beide Gruppen zu gleichen Teilen. "Die kleine Dorfmusik" stimmte das Publikum mit einem bunten Programm auf Weihnachten ein. So lud unter anderem "Cinderella's Dance", bekannt aus dem Film "Aschenbrödel", zum Träumen ein, bei "Christmas Spiritual" swingte das Publikum freudig mit und beim deutschen Weihnachtsmedley "Überall ist Weihnacht" hörte man so machen leise mitsingen.
Natürlich durften auch einige Klassiker wie "Aber Heidschi Bumbeidschi", "Feliz Navidad" und der "Little Drummerboy" nicht fehlen.
Auch der Chor zeigte sich vielseitig. Beginnend mit harmonischen, weihnachtlichen Balladen wie "Das Licht kommt in die Welt" und "The First Noel" über moderne Klassiker, die auch zum Nachdenken anregen wie "Happy X-Mas (War Is Over)" und "Do They Know It´s Christmas Time" bis hin zu rhythmischen Stücken zum Mitklatschen und Mitwippen wie "Merry Christmas Everyone" und "Wonderful Dream".


Alle sangen mit

Zum Abschluss sang das Publikum zusammen mit dem Chor und begleitet von der kleinen Dorfmusik "Herbei, o ihr Gläubigen" und wurde von den Musikern mit "Sleigh Ride" und "We Wish You a Merry Christmas" verabschiedet.


Freude bereiten

Mit dem Weihnachtskonzert wollten die beiden Musikgruppen jedoch nicht nur das Publikum unterhalten, sondern auch zur Weihnachtszeit "Licht in die Welt bringen" und durch Musik Hoffnung und Trost schenken.
Hierfür wurde ein Projekt gewählt, das krebskranken Kindern den Bau einer "Zauberharfe" ermöglicht. Sowohl der Chor als auch die kleine Dorfmusik hatten unabhängig voneinander beschlossen, jeweils eine "Zauberharfe" für ein Kind zu spenden.
Drei weitere Harfen können durch die Eintrittsgelder und die Spenden des Publikums finanziert werden, die von Bürgermeister Johannes Krapp großzügig um 200 Euro zum Kauf der fünften Harfe aufgestockt wurden. Insgesamt dürfen sich also fünf Kinder und deren Familien auf den Bau einer Zauberharfe im Schloss Wernsdorf bei Bamberg freuen. Martina Dresel