Der Folklorechor Nüdlingen-Bad Kissingen hat in Bad Bocklets Kursaal ein Chorkonzert gegeben. Mit der Anzahl der Zuhörer war man angesichts der hochsommerlichen Temperaturen zufrieden. Vorsitzender Georg Schmitt führte durch das Programm. "Musik ist die gemeinsame Sprache der Welt", sagte er zur Einführung. Der Chor begann mit der "heimlichen" Frankenhymne "Wohlauf, die Luft geht frisch und rein". Es folgten Lieder aus Finnland, Russland, Südafrika, Ungarn und den USA. Matthias Weber überzeugte als Solist bei dem russischen Lied "Nicht der Wind ist's". Gefühlvoll sang der Chor das "Hallelujah" in Erinnerung an den Arrangeur Leonard Cohen. Gegen Ende des Konzertes begleitete der Dirigent des Chores, Dmitry Romanetskiy, die Sänger am Flügel, wobei dessen Gattin Natalia den Chor dirigierte.
Der Ode "An die Freude" von Ludwig von Beethoven schloss sich als Zugabe die schwungvolle Intonation einer Blasmusik an. Am Ende gab es langanhaltenden Applaus. red