Die Musikschule Bamberg blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. 2000 Bamberger Bürger nutzten im vergangenen Jahr die vielfältigen musikalischen Angebote. "Wir versorgen alle Stadtteile mit Musikunterricht", betont Leiter Martin Erzfeld. Neben der Hauptstelle in der ehemaligen Propstei Sankt Getreu am Michelsberg wird in 15 Kindergärten und neun Schulen unterrichtet.
Die jüngste "Schülerin" ist sechs Monate, der älteste 78 Jahre alt. Ob Eltern-Kind-Gruppe, Querflöte, Schlagzeug oder Violine, Einzel- oder Gruppenunterricht, Lernen fürs stille Kämmerlein daheim oder den Band-Auftritt auf großer Bühne - die Musikschule hat für alle Interessen und Lebenslagen vielfältige Angebote im Repertoire. "Für ein Leben mit Musik" lautet passend dazu das neue Leitbild der städtischen Bildungseinrichtung.
"Gut zweieinhalb Jahre nach dem Umzug der Hauptstelle aus der Stadt in die ehemalige Propstei Sankt Getreu am Michelsberg ist die Musikschule nach wie vor präsent in allen Stadtteilen", betont der für Bildung zuständige Bürgermeister Christian Lange (CSU).
Er würdigte bei der Präsentation der Zahlen für 2016 das herausragende Engagement der Lehrkräfte unter der Leitung von Martin Erzfeld.
Die regelmäßig hohe Beteiligung und die guten Erfolge bei den Jugend-musiziert-Wettbewerben seien der beste Beweis für einen qualitativ hervorragenden Unterricht. Dass Vielfalt bei der Musikschule großgeschrieben wird, davon zeugt nicht nur das Angebot von Unterricht in 25 Instrumental- und Vokalfächern. Auch die Möglichkeiten zur Präsentation des Könnens in der Öffentlichkeit seien überaus zahlreich.
Erzfeld nannte exemplarisch Auftritte und Begegnungen im Rahmen der Städtepartnerschaften, die regelmäßigen Auftritte für Patienten in der Nervenklinik im Rahmen des Musikschul-Forums, Gastspiele und Konzerte der unterschiedlichen Bands und Ensembles, die Teilnahme am Europäischen Musikfest der Jugend in Spanien oder auch die "Jamsessions für Geflüchtete". red