Bamberg — München war bis Anfang der 1990er-Jahre eine der größten Garnisonsstädte der Bundesrepublik. Das Freiwerden der Militärflächen bot für die Stadtentwicklung eine Jahrhundertchance. Die Landeshauptstadt hat sie ergriffen. Das Ergebnis wird jetzt in der Wanderausstellung "München: Quartier beziehen" gezeigt - und die Stadt Bamberg macht dabei den Anfang, wie die Pressestelle berichtete.
Die offizielle Eröffnung der Ausstellung durch den Konversionsreferenten und berufsmäßigen Stadtrat Christian Hinterstein und Michael Hardi von der Landeshauptstadt München findet am kommenden Mittwoch, 4. Juni, ab 15.30 Uhr im Erdgeschoss des Rathauses am Maxplatz statt. Alle Interessenten sind dazu laut Pressestelle eingeladen.

Einmalige Transformation

Dabei zeigt die Schau den in dieser Dimension deutschlandweit einmaligen Transformationsprozess von acht ehemaligen Militär-Arealen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen. Welche Planungsschritte notwendig sind und wie aus früheren Sperrgebieten lebendige Stadtviertel werden, veranschaulichen zahlreiche Fallbeispiele in acht Themenkomplexen: Kasernen-Porträts, Nachhaltigkeit, Erbe, Zwischennutzung, Identität, Kooperation/Partizipation, Städtebau/Architektur und Prozess.
Bamberg steht noch am Anfang des Konversionsprozesses. Und München verfügt über einen großen Erfahrungsschatz, um die Chancen der Konversion zu nutzen und die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern. Das Amt für Strategische Entwicklung und Konversionsmanagement holt deshalb "München: Quartier beziehen" für die Dauer von vier Wochen nach Bamberg, um allen Interessenten einen Eindruck davon zu vermitteln, wie viel Entwicklungspotenzial in der Konversion der ehemaligen Militäflächen steckt.

Bis 3. Juli zu sehen

Zu sehen ist die Ausstellung vom 4. Juni bis 3. Juli während der Öffnungszeiten des Rathauses: also montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr, so die Pressestelle der Stadt Bamberg. red