Die ökumenische Gemeinschaftsaktion wartet mit einem vielseitigen Programm spiritueller, musikalischer und kultureller Art auf. Hierzu lädt der Kronacher Ökumene-Sachausschuss herzlich ein.
Alle Besucher erwarten am Freitag, 5. Mai, offene Türen der kirchlichen Räume und darin ein vielfältiges Programm im Rahmen von "Kronach leuchtet" - eine Zeit, in der die Stadt in zauberhaftem Licht erscheint. Mit den Angeboten will man die Besucher einladen, Geist und Seele berühren zu lassen und die unterschiedlichen Schätze christlichen Lebens zu erfahren. Neben Vokal- und Instrumentalkonzerten verschiedener Stilrichtungen gibt es besinnliche, meditative und biblisch geprägte Angebote. Hierzu zählt auch seit Anfang an - und damit bereits im neunten Jahr in Folge - die Bibellesung "Sie werden lachen, die Bibel ..." - Menschen unter uns lesen aus der Bibel. Hierzu suchen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bislang immer mit großer Begeisterung dabei waren, einen kurzen Bibeltext aus, tragen diesen vor und erläutern, weshalb sie gerade diesen Text gewählt haben. Heuer sind dies: Veronika Hammer, Professorin an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Coburg, Landtagsabgeordneter Ludwig Freiherr von Lerchenfeld, Kriminalhauptkommissarin Susanne Mechtold, Beauftragte für Kriminalitätsopfer in Oberfranken bei der Kriminalpolizei-Inspektion Coburg, Johannes Hausmann, pädagogischer Mitarbeiter der VHS Kronach für Außenstellen und die junge VHS, Lisa Gratzke, Gleichstellungsbeauftragte am Landratsamt Kronach, Angelika Woll, Präsidentin des Lions-Clubs Festung Rosenberg sowie Susanne Daum, Sozialpädagogin beim SKF und in der JVA wie auch Stadträtin in Teuschnitz.
Das Angebot zur nächtlichen Begegnung richtet sich an alle Menschen, unabhängig von Konfession, Herkunft oder Alter - und auch an solche, die keinen so großen Bezug zur Kirche haben. Gerade auch sie sind eingeladen, an diesem Abend - bei Musik, Gesang, Gebet, Text, Theater, Gespräch und unzähligen Lichtern - die Kirchenräume in einem besonderen Licht kennenzulernen. Die ökumenische Gemeinschaftsaktion möchte damit ein Zeichen der kulturellen und spirituellen Vielfalt der Kirchen und des christlichen Lebens setzen. Es geht dabei keineswegs nur um schön beleuchtete Kirchen, sondern um das inhaltliche Angebot. Dieses soll den Menschen einen anderen Zugang zur Kirche ermöglichen. hs