Mitwitz — Nach ihrem knappen 2:1-Sieg gegen Gastgeber FC Mitwitz nahm der TSV Mönchröden am Donnerstagabend aus den Händen von Kreisspielleiter Helmut Dinkel und Egon Grünbeck den Siegerpokal und Gewinnerscheck entgegen. Die "Mönche" haben sich außerdem für den Bezirkspokal qualifiziert, in dem sie Anfang August Heimrecht gegen einen höherklassigen Gegner haben.

FC Mitwitz gegen
TSV Mönchröden 1:2 (1:1)

Im Endspiel traten beide Finalisten nach einer langen, kräftezehrenden Saison nicht in Bestbesetzung antreten. Die erste Chance hatten die Platzherren durch Dominic Fischer, der an Schlussmann Kühn scheiterte.
Johannes Müller riss mit intelligenten Pässen in die Gäste-Schnittstelle immer wieder Löcher. So fiel auch das 1:0 durch Dominic Fischer, der volley aus zwölf Metern knallhart unter die Latte traf (12.).
Der Kreisliga-Meister spielte weiter munter auf und zeigte wenig Respekt vor dem Titelverteidiger. Die "Mönche" fanden nach 20 Minuten aber besser ins Spiel und wirbelten mit sicherem Pass-Spiel die Heimabwehr mehr und mehr durcheinander. Walter verfehlte mit einem angeschnittenen Freistoß aus 18 Metern noch das FC-Tor nur um Zentimeter. Aber der Druck der "Wildpark-Elf" wurde immer stärker und deshalb war der Ausgleich eine logische Folge: Christian Schneider flankte auf Philipp Walter, der das Kopfballduell gewann und aus fünf Metern zum 1:1 traf (37.).
Nach Wiederbeginn hatten wieder die Gastgeber mehr Spielanteile. Marc Hofmann hatte nach Pass von Lukas Föhrweiser eine Großchance, konnte sie aber nicht nutzen. Die Steinachtaler verstärkten nun die Offensive, um mehr Druck zu entwickeln. Das Match wurde hektischer, und beide Teams suchten die Entscheidung.
Diese gelang schließlich den "Mönchen", als FC-Torhüter Jan Winterstein einen Schuss von Walter nicht festhalten konnte. Der aufgerückte Manuel Butzke staubte aus sechs Metern zum 1:2 ab (79.).
Im Gegenzug versuchten die Platzherren meist über Alexander Günther, der jetzt einige hohe Flanken in den Strafraum brachte, noch den Ausgleich zu schaffen, konnten sich aber nicht mehr entscheidend durchsetzen.
Auch ein Freistoß des Ex-Mönchrödeners Günther, der ab der neuen saison wieder als Spielertrainer zum FC Wacker haig wechselt, in der Nachspielzeit brachte nichts Zählbares ein. döt