von unserem Mitarbeiter Manfred Carl

Mönchröden — Mit einem verdienten 2:1-Sieg gegen den TV Ebern meldete sich der TSV Mönchröden nach zuletzt eher schwachen Spielen zurück. Die Treffer erzielten Helvacioglu (36) und Walter (58.)
Bei anhaltendem Nieselregen sahen die Zuschauer im Wildpark in der ersten Hälfte leichte Feldvorteile der Wildpark-Elf. Aber auch der TV Ebern versteckte sich nicht und versuchte, seine schnellen Spitzen steil einzusetzen.

Aus heiterem Himmel

Nachdem Mönchröden nach knapp 60 Minuten auf 2:0 erhöhte und spielerische Vorteile hatte, schien die Partie gelaufen. Der Ebener Anschlusstreffer aus heiterem Himmel trotz Dauerregens änderte nichts mehr am verdientem Heimsieg.
Die erste Gelegenheit dieser Partie hatten die Platzherren nach elf Minuten, Walter war alleine im Strafraum vor Keeper Kapell aufgetaucht, wurde aber berechtigterweise wegen Abseits zurückgepfiffen. Ludewig verpasste für die Gäste wenig später eine weite Flanke von rechts nur knapp. Nach 18 Spielminuten hatten wieder die Mönche nach guter Kombination mehrmals die Möglichkeit, im Strafraum abzuschließen. Letztlich verfehlte Schneider aus spitzem Winkel. Friedrich brachte nach 28 Minuten eine Kopfballvorlage von Walter in aussichtsreicher Position nicht unter Kontrolle.

Tolle Direktabnahme

Die 1:0-Führung der Heimelf bereitete Walter über rechts energisch vor, seine Hereingabe verwandelte Helvacioglu zehn Minuten vor der Pause mit Direktabnahme aus kurzer Distanz. Gästespieler S. Fischer scheiterte noch kurz vor dem Wechsel aus dem Gedränge an Torwart Schulz. Nach Vorarbeit von Friedrich über die linke Seite vollstreckte Walter nach 58 Minuten auf 2:0. Ein Geschoss von Cannone von der Strafraumgrenze zischte wenig später knapp über das Lattenkreuz. Schneiders Schuss hielt kurz darauf TW Kapell sicher.

Ludewig verkürzte - mehr nicht

Ludewig verkürzte nach 69 Minuten völlig überraschend auf 2:1. R. Greiner und Schneider wurden kurz vor dem Spielende im letzten Moment abgeblockt.
Auch Ebern versuchte es nochmals, kam aber in der Schlussphase zu keinen klaren Gelegenheiten mehr. Schiedsrichter Fröba leitete die faire Partie tadellos.