VON Bernd Leuthäusser

Coburg — Die Vorbereitungen sind so gut wie abgeschlossen, denn am Samstag, 5. Dezember, veranstaltet der Deutsche Alpenverein, Sektion Coburg, die Coburger Stadtmeisterschaft im Klettern. Es handelt sich um einen echten Jedermann-Wettbewerb, teilen die Verantwortlichen in einer Pressemeldung mit.
Alle Kletterinteressierten seien zum Mitmachen eingeladen. Der Modus und das Schwierigkeitsniveau der Boulder und Routen seien auch für Einsteiger hervorragend geeignet.
Für den ersten Teil der Hauptrunde kreiert das Organisationsteam zehn neue Boulder, im Spektrum von ganz leicht bis mittelschwer. Parallel zum freien Probieren dieser Boulder werden in bekannten Routen Punkte gesammelt. Diese Routen durften in den vergangenen Wochen eingeübt werden, sollten am persönlichen Limit liegen und müssen - das ist die Herausforderung - im ersten Versuch ohne Sturz geklettert werden.


Erstmals Seniorenklasse

Im zweiten Teil der Hauptrunde sind zwei am Vortag neu geschraubte Routen zu klettern. Auch hier geht's mit sehr moderaten Schwierigkeiten los. Erst im Verlauf der zweiten Route wird der Anspruch steigen, sodass eine sinnvolle Differenzierung entsteht. Schließlich sollen am Ende die Stadtmeister feststehen und zwar in den Altersklassen bis 18, bis 40, über 40 und - zum ersten Mal - in der Seniorenklasse über 65 Jahre, jeweils Damen und Herren.
Die besten Kletterer ziehen ins Superfinale aller Klassen ein. Es qualifizieren sich die beiden Erstplatzierten aus den Altersklassen und eventuell weitere Teilnehmer, die eine bestimmte Punktzahl in der Hauptrunde erreicht haben.
Speziell im Superfinale werden Hochspannung und toller Sport geboten, sind sich die Veranstalter sicher. Der DAV Coburg hat einige Kletterer, die den Sport auf sehr hohem Niveau betreiben, zum Beispiel die amtierende süddeutsche Damenmeisterin Sofie Paulus. Zuschauer sind am Samstag ausdrücklich willkommen, der Eintritt ist frei.