von unserer Mitarbeiterin 
Stephanie Meissner

Adelsdorf — Im kommenden Schuljahr 2014/2015 wird es an der Mittelschule Adelsdorf nur noch eine achte und eine neunte Klasse mit insgesamt 31 Schülern geben. Das teilte Schulleiterin Sieglinde Gröger in der Sitzung des Ausschusses für Vereine, Kultur, Soziales und Bildung am Mittwochabend mit. Im laufenden Schuljahr gibt es eine sechste, siebte und achte Klasse mit insgesamt 45 Schülern.
"Die Mittelschule bereitet uns schon seit Jahren Kopfzerbrechen. Es sollte jede Altersstufe vertreten sein", erklärte Bürgermeister Karsten Fischkal (FW). Klassen mussten bereits an die Ganztagesschule in Röttenbach und an die Regelschule in Höchstadt abgegeben werden.
Langfristig müssten Lösungen gefunden werden, forderte Norbert Birkner (FW). "Die Schule ist wichtig für die Gemeinde und muss als Basis für die Bürger erhalten bleiben", betont der Gemeinderat. Deswegen wurde einstimmig beschlossen, dass eine Arbeitsgruppe "Schule" sich um die künftige Nutzung des Schulgebäudes kümmern soll. Sie wird gebildet aus jeweils einem Teilnehmer der Fraktionen und jeweils zwei Vertretern aus Schule und Elternbeirat.
Ein weiterer Punkt der Tagesordnung betraf den eingerichteten Fahrdienst für Senioren des Generationenprojekts "Genial". Die Gemeinde Adelsdorf hatte für ehrenamtliche Helfer des Projektes ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt und in einer Testphase die Annahme des Dienstes ermittelt. Es zeigte sich, dass fünf Senioren pro Woche chauffiert wurden, aber von einer bei der Gemeinde angestellten FSJlerin.
Dies entspreche nicht dem ursprünglichen Konzept von ehrenamtlicher Arbeit, erklärte der Bürgermeister. Deswegen schlug er vor, entweder das Projekt um ein halbes Jahr zu verlängern oder die Vereine für Seniorenarbeit wie Awo, VdK usw. anzusprechen und den Bedarf für solche Fahrten abzufragen. Die Abstimmung wurde auf die nächste Sitzung verlegt, da Ursula Worrich, die Leiterin des Generationenprojekts, noch nach genauen Details des ersten Durchlaufs gefragt werden soll.
Zum Schluss bekam Pfarrer Thomas Ringer die Zusage für einen Zuschuss von 1000 Euro für eine Gabionenwand als Abtrennung zwischen Rathaus und Pfarrzentrum.