Am Donnerstagabend konnte in der Marienkapelle von Herzogenaurach unter reger Teilnahme der Gläubigen der Lichtmessgottesdienst gefeiert werden. Nach der Kerzenweihe begaben sich die Besucher in einer Lichterprozession in die Stadtpfarrkirche. Dadurch erhielt das Fest einen ganz besonderen Rahmen.
Vor dem Altar der Marienkapelle hatte Mesner Georg Wluka den Kerzenvorrat für das kommende Jahr aufgebaut.
Lichtmess wird am 2. Februar gefeiert, 40 Tage nach Weihnachten. Denn 40 Tage nach der Geburt musste Jesus als männliche Erstgeburt nach jüdischem Glauben dem Herrn geweiht werden und Maria sich einer symbolischen Reinigung unterziehen. Die Zahl 40 ist auch im christlichen Glauben von großer Bedeutung. So verbrachte das Volk Israel 40 Jahre in der Wüste auf Wanderschaft und Jesus fastete 40 Tage in der Wüste. Auch Simeon und Hanna im Evangelium sahen im Kind Jesus die Erfüllung dessen, wofür sie ein Leben lange gelebt hatten.
Die Vorbereitungen für die Messfeier hatten die Aktiven des Frauenbunds übernommen. Das im Gottesdienst gesammelte Geld wird der Blindenmission zur Verfügung gestellt. maw