Beim traditionellen "Zwergerlschwimmen" des SC Haßberge stand einmal mehr der jüngste Nachwuchs der heimischen Startgemeinschaft (SG) im Mittelpunkt. Für einige der jungen Schwimmer war es der erste Wettkampf überhaupt. Mit neun Siegen, 17 Mal Silber und elfmal Bronze in den Einzelwettkämpfen und den Staffeln sorgten die 30 Jungen und Mädchen der SG für ein ordentliches Gesamtergebnis und belegten in der Gesamtbilanz zur Freude ihrer Trainer hinter der SSG Coburg, der SG Rödental und dem SC Schweinfurt Platz 4.
Während es für Anna Hofmann beim kindgerechten Wettkampf diesmal noch nicht ganz für einen Platz unter den ersten Drei reichte, durften sich Lukas Pfülb (Silber über 25 m Brust und Bronze über 25 m Freistil) und Leon Golubka (Silber über 25 m Freistil sowie 25 m Beine mit Brett und Gold über 25 m Rücken) auch gleich über ihre ersten Medaillen freuen.
Im Jahrgang 2009 holte sich Dana Bertram die Bronzemedaille über 25 m Freistil. Daniel Raudszus schwamm über 25 m Brust zu Silber. Für Laura Dohles und Jule Klarmann ging es vor allem darum, sich an die Wettkampfbedingungen zu gewöhnen. Gleiches galt im Jahrgang 2008 für die "Neulinge" Julian Stieb, Manolo Schmidt, Luis Golubka und Leo Eller, wobei dieser über 50 m Brust knapp an einer Medaille vorbeischrammte.
Im Jahrgang 2007 durfte sich Toni Först über seinen zweiten Platz auf der 100-m-Brust-Distanz freuen. Große Freude gab es auch bei Marius Mock, der Rang 3 belegte und über die 50 m Schmetterling zu Gold schwamm. Anne Feulner, ebenfalls Jahrgang 2007, durfte sich über die 100 m Brust über eine Bronzemedaille freuen.
Im Jahrgang 2006 schaffte es Lea Zehe bei allen Einzelstarts in die Medaillenränge. Mit jeweils Silber über 50 m Brust, 50 m Schmetterling und 100 m Freistil sowie Gold über 100 m Brust trug sie wesentlich zum guten Gesamtergebnis der SG Haßberge bei. Ihre Heimpremieren feierten Minas Hake, Amelie Werner und Maria Zisimopoulou.
Johanna Strobel stellte im Jahrgang 2005 erneut ihr großes Können unter Beweis. Mit Goldmedaillen über die 100 m Brust, 100 m Rücken und 100 m Schmetterling sowie dem Silberrang über 100 m Lagen zeigte die junge Schwimmerin, dass sie auch in überregionalen Wettbewerben mit der Konkurrenz mithalten kann. Wie stark der Jahrgang 2005 bei den Mädchen besetzt ist, zeigte sich daran, dass bei den Mädchen mit Eleonora-Francesca Martani (Silber über 50 m und 100 m Schmetterling), Lara Kempf und Lina Feulner weitere Schwimmerinnen an den Start gingen, die es ebenfalls auf das Siegertreppchen schafften.
Gleiches gilt im Jahrgang 2005 für ihre männlichen Kollegen. Leandro Dietlein sorgte bei seinen Starts wieder für reichlich Edelmetall (Gold über 100 m Lagen und 100 m Schmetterling sowie Silber über 50 m und 100 m Brust). Auch Eric Stevanovic (Silber über 50 m Schmetterling), Lukas Stottele (Bronze über 100 m Lagen) und Louis Vollert bewiesen, dass sie vorne mitschwimmen können.
Johannes Deublein zeigte im Jahrgang 2004, dass er in der neuen Trainingsgruppe angekommen ist. Lohn für seine Mühen waren dritte Plätze über 50 m Freistil und 100 m Rücken. Anton Mock demonstrierte derweil, dass er in allen Disziplinen ganz vorne mitschwimmen kann und holte sich neben der Bronzemedaille über 50 m Rücken und 100 m Freistil auch noch Silber über 50 m Schmetterling und 50 m Brust. Bei den Mädchen traten Hannah Seubert und Stephanie Fichter in dieser Altersklasse für die SG Haßberge auf den Startblock. Sie erreichten in dem stark besetzten Feld jeweils Plätze im Mittelfeld.
Auch in den Staffeln verbuchten die Schwimmtalente der SG Haßberge Erfolge. In den teils knapp verlaufenen Rennen errang die 4x50-m-Lagenstaffel der Mädchen (Lara Kempf, Eleonora-Francesca Martani, Johanna Strobel und Lea Zehe) die Bronzemedaille. Gleiches gelang der 4x50-m-Freistilstaffel der Mädchen (Lara Kempf, Eleonora-Francesca Martani, Hanna Seubert und Johanna Strobel,), während für die 4x50-m-Freistilstaffel der Jungen (Johannes Deublein, Leandro Dietlein, Eric Stevanovic und Lukas Stottele) gar Platz 2 heraussprang. Die 4x50-m-Lagenstaffel der Jungen (Johannes Deublein, Leandro Dietlein, Eric Stevanovic und Louis Vollert) feierte ihre Goldmedaille. red