Der Deutsche Schützenbund veranstaltet jedes Jahr einen Wettbewerb in den Olympischen Pistolendisziplinen zur Ermittlung der Nationalmannschaft. Zum Wettkampf in Suhl waren auch die Königsberger Miriam und Tobias Piechaczek startberechtigt. Ein weiterer ist vom 8. bis 10. Juli in München angesetzt.
Nur der Erste der Rangliste qualifiziert sich automatisch für die Nationalmannschaft. Die restlichen Plätze werden durch die Bundestrainer vergeben. Miriam Piechaczek schoss in Suhl am ersten Tag mit der Luftpistole 369 und 368 Ringe. Damit war sie persönlich nicht zufrieden, da sie im Training bereits einige Male um die 380 Ringe erzielt hat.


Eine klare Steigerung

Am zweiten Wettkampftag erreichte sie dann 372 Ringe und belegte in der Gesamtwertung in einem Starterfeld von 19 Juniorinnen den sehr guten dritten Platz. Dies umso mehr, als Miriam Piechczek mit 16 Jahren die Jüngste im Teilnehmerfeld war.
Tobias Piechaczek startete in der Schützenklasse männlich. Am ersten Wettkampftag schoss er gute 574 und 571 Ringe und lag damit in dem Zehnerfeld jeweils auf Platz 3. Am zweiten Wettkampftag konnte er jedoch daran nicht anknüpfen und beendete das Ranglistenschießen mit 567 Ringen. Damit fiel er in der Gesamtbilanz auf den sechsten Rang zurück. Allerdings lagen die Schützen vom zweiten bis zum sechsten Platz nicht weit auseinander. sn