Nach einer längeren Pause war es vor kurzem wieder an der Zeit für einen Ministrantenausflug der Kinder aus Adelsdorf, Aisch und Weppersdorf. Dieses Mal sollte es zwei Ziele geben: einerseits den Frankfurter Flughafen, andererseits das Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg.
Nach einer dreistündigen Fahrt kamen die Ministranten endlich am Ziel an: der Frankfurter Flughafen. Dort sollte sie, nachdem sie sich in zwei Gruppen aufgeteilt hatten, eine sehr interessante Führung über den Flughafen erwarten. Diese fand nach einer Sicherheitskontrolle, die jeder, der den Flugplatz betritt oder der einchecken möchte, über sich ergehen lassen muss, statt. Die Ministranten durften in Busse einsteigen und wurden über den Flughafen gefahren, wobei ihnen ein Führer währenddessen erklärte, was gerade zu sehen war.
Unter anderem waren die Feuerwehr, die Klinik des Flughafens sowie - natürlich - diverse Flugzeuge zu beobachten. Selbstverständlich wurden auch mehrere Starts der Flugzeuge verfolgt.
Der Höhepunkt des Vormittages war der sogenannte Siegerflieger, das Flugzeug, mit dem die deutsche Fußballmannschaft 2014 zum WM-Turnier nach Brasilien flog und als Weltmeister zurückkehrte. Der Siegerflieger steht am Flughafen in Frankfurt und ist sogar mit moderner Technik, den Chevron-Düsen (zur Lärmreduzierung) ausgestattet. Nach Beendigung der Führung konnten die Ministranten noch auf dem Gelände des Flughafen ein Mittagessen einnehmen. Danach ging es weiter Richtung Römerkastell.


Führung im Gleichschritt

In Bad Homburg angekommen, wo die Sonne strahlend schien, konnte die Tour nach einer kurzen Erholungspause für die Ministranten beginnen. Die Führerin, für diesen Tag der "Centurio", ließ die Minis sich in Zweierreihen aufstellen und ihr im Gleichschritt folgen, wobei sie schon interessante Fakten wie das Verprügeln der Legionäre, die nicht im Gleichschritt liefen, erzählte. Danach wurden die Baracken, in denen die Legionäre unter sehr beengten Verhältnissen schliefen, gezeigt.
Daraufhin zogen die "Legionäre" mit dem "Centurio" in Richtung des Tempels, wo ihnen die römischen Gottheiten erklärt wurden. Gegen Ende der Tour begann dann die Ausbildung der "Legionäre" im Bogenschießen und Speerwerfen. Aus Sicherheitsgründen wurde die Gruppe aufgeteilt, wobei sich der eine Teil im Speerwerfen und der andere Teil im Bogenschießen üben konnte. Es wurde mit einem römischen Reflexbogen geschossen. Glücklicherweise fanden sowohl das Bogenschießen als auch das Speerwerfen ohne Verletzungen statt.
Den krönenden Abschluss des Tages bildete vermutlich das Eisessen im Römerkastell kurz vor der Heimfahrt nach Adelsdorf. Der Ausflug stieß bei den Ministranten auf durchweg positive Resonanz.
Bianca Staschik