von unserem Mitarbeiter Richard Sänger

Untermembach — Gesperrte Straßen, zahlreiche Feuerwehren vor Ort und trotz der nächtlichen Uhrzeit viel Aufsehen drumherum - das war ein Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag in den Nachtstunden ereignete.
Um 21.58 Uhr wurden die Feuerwehren zu einem Verkehrsunfall alarmiert. "VU mit eingeklemmter Person zwischen im Wald zwischen Beutelsdorf und Untermembach", lautete die Alarmierung durch die integrierte Leitstelle (ILS). Die Unfallstelle wurde dann auf "Ortsausgang Untermembach" berichtigt. Aufgrund der Unfallmeldungwurden die Freiwilligen Feuerwehren Heßdorf, Unter-, Mittel- und Obermembach, Hesselberg, Weisendorf und Großenseebach sowie Herzogenaurach alarmiert.
In der Kurve am Ortsausgang von Untermembach in Richtung Beuteldorf war ein 18-jähriger Aurachtaler mit seinem Mini Cooper, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei widrigen Straßenverhältnissen, nach rechts von der Straße abgekommen. Der Kleinwagen schlitterte etwa 30 Meter über das Bankett und den Radweg und kam schließlich, nachdem er einen Zaun niedergefahren hatte, zwischen einer massiven Eiche und einem Holzstapel zum Stehen.
Gottseidank bestätigte sich die Erstmeldung "eingeklemmte Person" nicht und die alarmierten Wehren konnten bis auf Heßdorf und Untermembach zu ihren Gerätehäusern zurückkehren oder die Einsatzfahrt abbrechen. Der Fahrer und sein ein Jahr jüngerer Beifahrer wurden glücklicherweise nur leicht verletzt, was sicherlich auch auf die ausgelösten Airbags zurückzuführen ist, wie die Polizei vermutet. Der Mini Cooper erlitt allerdings einen wirtschaftlichen Totalschaden von rund 15 000 Euro, am Zaun entstand ein Schaden von etwa 500 Euro. Die Feuerwehren aus Heßdorf und Untermembach sicherten während der Unfallaufnahme die Unfallstelle ab, regelten den Verkehr und konnten den Einsatz gegen 23 Uhr beenden.