Datum Das Gespräch am Freitag in der Kinder- und Jugendhilfe Sankt Josef Eltmann fand am Vorabend des Weltflüchtlingstages statt. Er wurde am Samstag weitweit begangen.

Geschichte Der "Welttag der Migranten und Flüchtlinge" ist ein erstmals 1914 von Papst Benedikt XV. mit dem Dekret Ethnografica studia unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges ausgerufener Gedenktag, der seither jährlich abgehalten wird. Seit 2001 wird der 20. Juni als Weltflüchtlingstag begangen. Zuvor hatten viele Länder ihre eigenen nationalen Flüchtlingstage angesetzt. Am 4. Dezember 2000 erklärte die UN-Generalversammlung mit der Resolution 55/76 zum bevorstehenden 50. Jahrestag der Gründung des UNHCR den 20. Juni zum Weltflüchtlingstag. Die Wahl fiel auf dieses Datum, da der 20. Juni zuvor in etlichen Ländern bereits Afrika-Flüchtlingstag gewesen war. Der Weltflüchtlingstag ist den Flüchtlingen, Asylsuchenden, Binnenvertriebenen, den Staatenlosen und Rückkehrern auf der ganzen Welt gewidmet, um ihre Hoffnungen und Sehnsüchte nach einem besseren Leben zu würdigen. Der UNHCR ist das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen.

Länder Woher kommen derzeit die meisten Flüchtlinge? Ihre Herkunftsländer sind: Syrien (3,88 Millionen Flüchtlinge), Afghanistan (2,59 Millionen), Somalia (1,11 Millionen), Sudan (648 900) sowie Südsudan (616 200), Demokratische Republik Kongo (516 800) und Myanmar (479 000). Wohin gehen die meisten Flüchtlinge?
Die Aufnahmeländer sind: Türkei (1,59 Millionen), Pakistan (1,51 Millionen), Libanon (1,15 Millionen), Iran (982 400) sowie Äthiopien (659 500) und
Jordanien (654 100). Quelle für die Zahlen ist der UNHCR (Stand von Ende 2014). je