Roßdorf am Forst — Mit unterschiedlichen Szenarien organisierte die Freiwillige Feuerwehr Roßdorf am Forst eine Großübung, die im Verbund mit allen Feuerwehren der Gemeinde Strullendorf, die Einsatzbereitschaft aller Wehren und die Notwendigkeit der Zusammenarbeit deutlich machte. KBM Bernhard Schlicht, Kommandant Wolfgang Will und viele freiwillige Helfer stellten auf und um dem Gelände von Gerhard Vogel die Feuerwehrleute vor schwierige Aufgaben, die Mensch und Material voll forderten. In einer brennenden Scheune befanden sich vier Verletzte, ein Holzfuhrwerk hatte seine Ladung verloren und einen Menschen unter sich begraben, in einem aufgefahrenen Pkw war ein Verletzter eingeklemmt, aus einem überschlagenen Kleinwagen musste der schwerverletzte Fahrer geborgen werden. Die unterschiedlichen Unglücksschwerpunkte machten den Einsatz aller technischen Geräte, Spreitzer, Schere, Hebekissen und Atemschutzgeräte notwendig. Eine 300 Meter lange Schlauchleitung wurde vom Wasserbassin bis zum Brandplatz gelegt. Um 18 Uhr löste KBI Reinhold Schumm den Alarm aus und beobachtete zusammen mit dem Schiedsrichter Rainer Dauer den Einsatz der einzelnen Wehren. Deutlich wurde dabei, dass die Gemeinde Strullendorf ihre Wehren optimal ausgerüstet hat und in der gegenseitigen Zusammenarbeit schwierigste Situationen bewältigt werden können. 83 Wehrmänner und Feuerwehrfrauen waren im Einsatz. Ihre Arbeit und den Einsatz aller fasste Pia Kalb kurz zusammen: "Hot gepasst!" Mit einer verdienten Stärkung wurde die Großübung abgeschlossen. Franz Will