Die Bayernliga-Volleyballer des SC Memmelsdorf machten es gegen den TSV Lengfeld unnötig spannend, gingen jedoch beim 3:2 als verdienter Sieger vom Feld.
Zu Beginn gelang es dem SCM, eine 7:1-Führung auszubauen. Im weiteren Verlauf fehlte dem Team aus dem Bamberger Vorort aber die nötige Konstanz. Stattdessen erhöhte der TSV den Druck in den Aufschlägen und zwang die Annahme zu leichten Fehlern. So verloren die Memmelsdorfer den Satz mit 22:25. Der folgende Durchgang, in dem Spielertrainer Michael Werner eingriff, sah ganz anders aus. Zuspieler Tobias Werner setzte dank konstant guter Annahmen seine Angreifer nach Belieben ein. Der Block der Gäste war überfordert. Der SCM glich mit dem 25:20-Satzerfolg aus. Und der Lauf hielt an, so war es schwer, die Heimmannschaft zu stoppen (25:17).
Der Start des vierten Durchgangs erinnerte stark an den Anfang der Partie. Das Team aus dem Bamberger Vorort erspielte sich einen 9:5-Vorsprung, der aber verspielt wurde. Nach der 22:21-Führung profitierten die Gäste von einigen unglücklichen Aktion aufseiten der Memmelsdorfer. Im Tiebreak ließ der SCM dann nichts mehr anbrennen und gewann diesen souverän mit 15:11. Mit 22 Punkten steht der SCM nun auf dem 5. Platz hinter Amberg und Mömlingen, die beide nur einen Punkt mehr auf dem Konto haben.


"Zweite" liegt schon 0:2 hinten

Die Memmelsdorfer "Zweite" musste beim Landesliga-Schlusslicht in Marktredwitz hart kämpfen, ehe der 3:2-Erfolg feststand. Beim Stand von 13:8 verloren die Memmelsdorfer den Faden und gaben den ersten Satz mit 11:25 und den zweiten mit 20:25 ab. Eine veränderte Aufstellung brachte dann den Erfolg. Mit Spielwitz und Kampfgeist fanden die Memmelsdorfer ins Spiel (25:17, 25:20) und glichen nach Sätzen aus. Im Tiebreak lagen die Memmelsdorfer schon 1:5 hinten, legten dann aber den Schalter um und sicherten sich mit dem 16:14 den 3:2-Sieg. pr