von unserer Mitarbeiterin Evi Seeger

Pommersfelden — Bei der geplanten Sanierung muss die Friedhofsmauer in Sambach auch entsprechend gestaltet werden. Andernfalls könnte die erhoffte Förderung von 50 Prozent aus dem Topf der Dorferneuerung nicht fließen, teilte Bürgermeister Hans Beck (Wählerblock Sambach) im Gemeinderat mit.
In der jüngsten Sitzung wurde daher der Gemeinderatsbeschluss vom 9. April revidiert. Damals hatten die Räte entschieden, Kosten zu sparen und die Friedhofsmauer deshalb lediglich in Sichtbeton ausführen zu lassen.

Kein Sichtbeton

Im Gegenzug sollte die schadhafte Auffahrt für die Transportfahrzeuge von Grund auf saniert werden. Das Amt für ländliche Entwicklung halte an der Entwurfsplanung fest, berichtete Beck jetzt. Diese Planung sieht vor, dass der Betonstützmauer eine Verblendung aus Natursteinen vorgesetzt wird.
Eine erfreuliche Nachricht konnte Beck jedoch in diesem Zusammenhang auch weitergeben: Das Amt für ländliche Entwicklung nehme auch die Sanierung der schadhaften Auffahrt für die Transportfahrzeuge in die Förderung mit auf. Voraussetzung sei jedoch, dass auch die Auffahrt - wie die Friedhofsmauer selbst - den Vorgaben entsprechend gestaltet werde.

Knapp 300 000 Euro

Die Gesamtkosten für die ortsbildprägende Einfriedung des Gottesackers belaufen sich somit auf 290 000 Euro. Für die Gemeinde Pommersfelden biete sich damit die einmalige und letzte Gelegenheit, die Baumaßnahme mit 50 Prozent gefördert zu bekommen, betonte Beck. Schon am 28. Juni wird der Abschluss der Dorferneuerung Sambach gefeiert.