Kleintettau — Eine Leichtverletzte und 200 000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Brandes in einem Glasveredelungsbetrieb in Kleintettau. Die Feuerwehren aus Kleintettau und Tettau waren in den frühen Morgenstunden des Dienstag wegen eines Maschinenbrandes alarmiert worden. Bereits nach kurzer Zeit waren die ersten Fahrzeuge am Schadensort. Dort schlugen aus dem Altbau der Betriebsstätte im zweiten Obergeschoss offene Flammen aus den mittlerweile zerborstenen Fenstern. Der kontrollierte Innenangriff der Feuerwehrleute unter Atemschutz konnte eine weitere Ausbreitung verhindern. Die vorsorglich in Stellung gebrachte Drehleiter sicherte einen weiteren Rückzugsweg für die Einsatzkräfte. Den Gebäudeschaden und den Inventarschaden an den Maschinen schätzt die Polizei auf ca. 200000 Euro. Eine Mitarbeiterin musste wegen de Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Zwei Polizeibeamte der Dienststelle Ludwigsstadt haben mit der Ursachenforschung begonnen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine genaue Brandursache jedoch noch nicht eindeutig feststellbar. Vermutet wird ein technischer Defekt an einer Druckmaschine. Neben den knapp 40 Feuerwehrleuten waren der Tettauer Helfer vor Ort sowie eine Rettungswagenbesatzung des Roten Kreuzes, dessen Einsatzleiter und ein Notarzt vor Ort. bb