Zum bereits neunten Mal fand der Kappelseelauf in Rentweinsdorf statt. Neben einem Hobbylauf über 5,7, dem Hauptlauf über 11,8 Kilometer, wird auch seit zwei Jahren ein Halbmarathon ausgetragen. Am Start befand sich mit Martin Militzke vom TV 1848 Coburg/Team Intersport Wohlleben, auch der Sieger des vergangenen Jahres.
Gleich von Beginn setzte sich Militzke zusammen mit einigen Mitstreitern vom Rest des Feldes ab und entschied wieder den Lauf klar für sich. Seinen Streckenrekord von 1:25:15 Stunden unterbot er um gut 3:30 Minuten und kam nach 1:21:42 Stunden am Sportplatz an. Zweiter wurde mit deutlichem Abstand (1:28:58) Alexander Bauer von Intersport Wohlleben. Das Podest komplettierte Steffen Albrecht von der LG Veitenstein (1:33:34). Schnellste Frau über die 20,9 Kilometer mit gut 450 Höhenmetern wurde Karina Steffan vom TSV Karlstadt in 1:46:34 Stunden.
Im Hauptlauf konnte sich mit Franz Elflein vom TSV Staffelstein ein neues Gesicht in der Siegerliste eintragen (44:01).
Mit zwölf Minuten Vorsprung erlief sich Brenda Kebeya den Sieg bei den Damen. Mit 47:16 Minuten musste sie nur vier Männern den Vortritt lassen. Knapp das Podest verfehlte Vera Brunner aus Coburg. Als Vierte im Gesamteinlauf fehlten ihr 20 Sekunden.
Brunner benötigte 1:05:38 Stunden. In die Top Ten lief noch Anica Zetzmann als Neunte von den RunningBros Coburg (1:20:18). Ihr Vereinskollege Timo Späth, der unterwegs mit heftigem Nasenbluten zu kämpfen hatte, wurde 20. in 1:01:42. Der älteste Teilnehmer, Berthold Wolf von der TS Lichtenfels, überquerte nach 1:14:10 Stunden die Zielline.
Den Sieg im Hobbylauf der Damen machten die beiden Zwillingsschwestern Annalena und Isabel Raithel von der Spvg Eicha unter sich aus. Den längeren Atmen hatte Annalena, sie gewann in 25:21 Minuten vor Isabel (25:38). Isabel Klett vom TV 1848 Coburg wurde Vierte in 29:01 Minuten, gefolgt von Anna Pfeiffer (TSV Staffelstein) in 29:42. mil