Kronach — Mit dem Marsch der Verbundenheit beweist die Landesgruppe Bayern des Verbands der Reservisten der Deutschen Bundeswehr seine Solidarität mit den Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Zum fünften Mal fand der Marsch statt und führte von Bayreuth nach Forchheim, allerdings nicht auf direktem Weg, sondern über die Zwischenstationen Kulmbach, Kronach, Ebersdorf bei Coburg, Bad Staffelstein, Zapfendorf, Bamberg und Hallerndorf.
So war die Lucas-Cranach-Stadt gleichzeitig End- und Anfangspunkt jeweils einer Etappe - eine gute Gelegenheit für Zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann, die Teilnehmer am Kronacher Rathaus zu empfangen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Sie lobte den Idealismus der Marschteilnehmer, die mit ihrem Engagement den oft lebensgefährlichen Dienst der Kameradinnen und Kameraden bei den verschiedenen Auslandseinsätzen ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken versuchen.

Extgreme Anforderungen

Begleitet wurden die Reservisten von Irmengard Röhle, die die Tour in ihrer Funktion als Vizepräsidentin für Betreuung im Reservistenverband und Frauenbeauftragte der Landesgruppe Bayern im Reservistenverband initiiert hat. Die extremen Anforderungen an die Soldatinnen und Soldaten und die Konfrontation mit Situationen, bei denen sie nicht selten körperlich und seelisch an ihre Grenzen gehen müssen, seien den Bürgerinnen und Bürgern zu wenig bewusst.
Zudem belaste der nicht selten zu spürende fehlende Rückhalt aus der Heimat die Soldaten im Einsatz, so Röhle. Dem versuche man entgegenzuwirken, um diejenigen in Ehren zu halten, die ihr Leben und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen für ihr Heimatland und für eine bessere und sichere Welt. red