Innenverdichtung
"Östlich der Bahn"

Der Marktgemeinderat lässt für eine Freifläche an der Annastraße und die angrenzenden Parzellen an der Josefstraße einen Bebauungsplan aufstellen. In dem Gebiet "Östlich der Bahn" soll die Innenverdichtung auf einer Fläche von 0,63 Hektar angekurbelt werden. Mehrfamilienhäuser sind nicht vorgesehen, die neuen Gebäude sollen maximal zwei Wohneinheiten haben. Auf Anregung von Kurt Barthelmes (WG Regnitzau) lässt die Gemeindeverwaltung prüfen, ob in diesem Fall oder bei welchen anderen Gelegenheiten ein neuer Bebauungsplan mit einer Bauverpflichtung belegt werden kann. Heinrich Dorn (CSU) vertrat die Ansicht, dass über das kleine Baugebiet an der Annastraße jetzt kein Bauzwang beschlossen werden könne, weil es hier um die Zusammenführung zweier älterer Bebauungspläne gehe. Der neue Bebauungsplan wird ab 6. März einen Monat lang im Rathaus zur öffentlichen Einsicht und Stellungnahme aufgelegt. wb
Neuer Gerätewagen für die FFW Röbersdorf

Für die Feuerwehr Röbersdorf wird in diesem Jahr ein TSF-Logistik zum Preis von 150 000 Euro angeschafft. Darauf gewährt der Staat einen Zuschuss von 40 000 Euro. Die Ersatzbeschaffung für den technisch unzureichenden Gerätewagen aus dem Jahr 1988 erfolgt gemäß dem Konzept der Feuerwehrkommandanten aus dem gesamten Gemeindegebiet. Vor dem einstimmigen Beschluss des Marktgemeinderates wurden die Feuerwehren für ihre moderaten Forderungen gelobt. Und einen tiefen Dank für die stete Einsatzfreude gab's obendrauf. wb
Kommandanten finden
Zustimmung

Der Marktgemeinderat bestätigte die im Feuerwehrverein Seigendorf durchgeführte Wahl von Stefan Dorn zum Ersten sowie von Markus Übel zum Zweiten Kommandanten der freiwilligen Feuerwehr von Seigendorf. Übel wurde zur Auflage gemacht, innerhalb von zwei Jahren den Lehrgang "Leiter einer Feuerwehr" zu absolvieren. Dorn erfüllt die Eignungsvoraussetzungen bereits. wb
Röbersdorf bemüht sich um Dorferneuerung

Bei der Nachbetrachtung der Bürgerversammlung, die am 19. Januar in Röbersdorf stattfand, informierte Bürgermeister Homann über Bemühungen, in dem Ortsteil eine Dorferneuerung durchzuführen. Dadurch könnten bis zu 60 Prozent staatliche Förderung erzielt werden. Das wäre besonders bei dem seit langem erwünschten Ausbau der Ortsdurchfahrt im Zuge der Staatsstraße 2260 hilfreich. Hinsichtlich der Erneuerung der Brücke über die Reiche Ebrach führe er bereits Verhandlungen zum Grunderwerb. Das Staatliche Bauamt Bamberg wolle den Ausbau der Ortsdurchfahrt vorsehen, wenn der Markt Hirschaid gleichzeitig die Rad- und Gehwege innerorts verbessere. Ein "entsprechender Planungszeitraum" sei nötig, bat Homann mit Blick auf die Ortsdurchfahrt von Röbersdorf um Geduld. wb