Altenkunstadt — Mit Gottesdiensten, einer Kirchenparade der Vereine und einer großen Prozession begehen die katholischen Christen in Altenkunstadt am Samstag und Sonntag, 29. und 30. August, ihr Maria-Trost-Fest. Der Pfarrgemeinderat richtet ein geselliges Beisammensein aus, denn fränkische Gemütlichkeit soll dabei nicht zu kurz kommen.
Der Ursprung des Maria-Trost-Festes reicht zurück in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts, als in Altenkunstadt die gleichnamige Bruderschaft ins Leben gerufen wurde. Die Mitglieder dieser frommen Vereinigung verehrten die Muttergottes besonders als Trösterin der Betrübten und stellten sich unter ihren Schutz. Noch heute zählt das Fest in der katholischen Pfarrgemeinde neben der Kirchweih zu den bedeutendsten Ereignissen im Jahr.


Kunstvolles Altarbild

In der Pfarrkirche ist der rechte Seitenaltar Maria Trost und der Bruderschaft gewidmet. Im unteren Teil des kunstvollen, 1866 entstandenen Altarbildes hat der Künstler Sebastian Holzer die Ortsansicht von Altenkunstadt grafisch dargestellt.
Für das Maria-Trost-Fest am Wochenende haben die Verantwortlichen der Kirchengemeinde ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Los geht's am Samstag, 29. August, um 18 Uhr mit einem Vorabendgottesdienst in der Pfarrkirche. Der Festsonntag beginnt mit einer Kirchenparade der Ortsvereine und ihrer Fahnenabordnungen. Die Blaskapelle des Musikvereins Altenkunstadt übernimmt die instrumentale Begleitung. Treffpunkt ist um 9.15 Uhr am Marktplatz. Der Festgottesdienst in der Pfarrkirche unter Mitwirkung des Kirchenchors beginnt um 9.30 Uhr. Die Erstkommunionkinder nehmen in ihrer Festkleidung im Chorraum Platz. Der feierlichen Messe folgt eine große Prozes-sion durch den oberen Ortsbereich unter Mitwirkung der Blaskapelle. Im Anschluss, gegen 11 Uhr, lädt der Pfarrgemeinderat zu einem geselligen Beisammensein mit Steaks und Bratwürsten vom Grill in das Pfarrheim Sankt Kilian ein. bkl