Im Gasthaus Hennemann in Sambach feierte Margareta Dippold, geborene Wiesneth, im Kreise ihrer Familie ihren 90. Geburtstag. Neben der Familie ließen es sich Pommersfeldens Bürgermeister Hans Beck (CSU) und Kreisrat Heinrich Wiesneth (CSU) nicht nehmen, der Jubilarin persönlich im Namen der Gemeinde und des Landkreises Bamberg zu gratulieren.
Gemeinsam blickte die große Familie anschließend auf das bisherige Leben von Margareta, die von allen nur Reta genannt wird, zurück. Mit vier Geschwistern, von denen heute noch zwei leben, verbrachte sie ihre Kindheit auf dem elterlichen Bauernhof in Sambach. Auch nachdem sie 1949 mit ihrem Mann Fritz vor den Traualtar der St.-Antonius-Abbas-Kirche getreten war, blieb sie eine Sambacherin. Denn ihr neues Haus, in dem sie bis heute mit Sohn Wilfried und Schwiegertochter Doris lebt, lag nur 100 Meter von ihrem Geburtshaus entfernt.


Hobbys: Gärtnern und Singen

Nach der Heirat arbeitete Reta auf dem Bauernhof und versorgte mit viel Leidenschaft Pferde, Kühe, Schweine und Hühner. Bereichert wurde ihre Ehe mit Fritz durch fünf Kinder - vier Jungen und ein Mädchen. In ihrer Freizeit widmete sich Margareta Dippold dem Gärtnern und dem Singen im Gesangverein Antonia Sambach, bei dem sie schon als junges Mädchen Mitglied war.
Ende der 80er Jahre gaben Reta und Fritz, der mittlerweile seit zwanzig Jahren verstorben ist, die Tierhaltung auf. Die neu gewonnene Zeit widmeten sie Hobbys und Enkeln. Mittlerweile darf sich Reta über neun Enkel und sieben Urenkel freuen, die auch fast vollzählig mit ihrer Oma bzw. Uroma feierten. Obwohl Margareta Dippold körperlich deutlich eingeschränkt und auf Pflege angewiesen ist, ist sie geistig noch fit und liest jeden Morgen die Zeitung. Auf die Frage, was sie sich für ihr weiteres Leben noch wünscht, antwortet sie bescheiden: "Ich bin wunschlos glücklich!"