Ab sofort nutzen auch die Feuerwehren in den Landkreisen Bayreuth und Kulmbach den Digitalfunk. Damit ist im gesamten Bereich der Integrierten Leitstelle (ILS) Bayreuth die Umstellung abgeschlossen.
Mit der Vollinbetriebnahme des sogenannten Tetra-Digitalfunks hat eines der aufwendigsten Projekte im Bereich der Feuerwehren und Rettungsdienste seinen vorläufigen Schlusspunkt erreicht. Nach knapp sechswöchigem Probebetrieb nutzen nun alle Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten die neue Technologie.
Bei einer kleinen Feierstunde hob die Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe als Zweckverbandsvorsitzende hervor, dass ein wahres Mammutprojekt erfolgreich beendet worden sei. Zum Gelingen haben viele Menschen in den einzelnen Projektgruppen unter Federführung von Markus Ruckdeschel mit außerordentlichem Engagement beigetragen, so Brigitte Merk-Erbe.
Der Bayreuther Landrat Hermann Hübner nannte die Aufnahme des digitalen Tetra-Funk-Wirkbetriebs einen Meilenstein für das Feuerwehrwesen und den Katastrophenschutz in der Region. "Mit dem heutigen Tag sind der funktechnische Umbau aller Fahrzeuge, die Schulung der Einsatzkräfte und die technische Ertüchtigung der Leitstelle erfolgreich zu Ende gebracht", so Hübner.


Pilotregion für Alarmierung?

"Der Leitstellenbereich Bayreuth/Kulmbach ist einer der wenigen in Bayern, in dem sowohl Polizei als auch Rettungsdienst und Feuerwehr bereits vollständig in den digitalen Wirkbetrieb übergegangen sind", so ILS-Leiter Markus Ruckdeschel. Aus diesem Grund und wegen seiner geographischen Besonderheiten sei der ILS-Bereich Bayreuth/Kulmbach auch hervorragend zur Pilotregion für die digitale Tetra-Alarmierung geeignet. Nach der termingerechten Vollinbetriebnahme hoffe man, sich auch in diesem Projekt frühzeitig bewähren zu dürfen. red