Thonberg — Die Seniorensportgruppe des ATSV Thonberg feierte im Sportheim ihr zehnjähriges Bestehen. Lustig ging es zu beim musikalisch unterlegten Diavortrag von Karl-Heinz Müller über die bisherigen Veranstaltungen.
Roland Pyka ging in seiner Ansprache auf die Historie ein. Er leitet die Gruppe seit der Gründung 2005. Angesprochen wurden von ihm mehrere damalige Analysen, wonach ältere Männer vermehrt geneigt sind, sich zu Hause zu verkriechen, nur noch am Fernseher hocken, immer weniger Kontakte pflegen, ja noch nicht einmal ins Wirtshaus gehen.


Männer vom Sofa geholt

Als seinerzeitiger Seniorenbeauftragter (jetzt Vorsitzender) der Kreisverkehrswacht Kronach sah sich Pyka veranlasst, diese Problematik anzugehen. "Reifere Frauen sind jedenfalls unternehmungslustiger, kontaktfreudiger und problembewusster als ihre Männer", merkte er an.
Pyka sprach dabei die allerorten vorhandenen Damengymnastikgruppen an. Bei der Gründungsversammlung im Sportheim konnte er einst dreizehn Sportfreunde aufnehmen. Regelmäßige Teilnehmer waren es jedoch nur elf. Roland Pyka ließ sich trotzdem nicht entmutigen und schaffte im Laufe der Jahre den heutigen Stamm mit 21 Aktiven, die jeweils ihre wöchentlichen Trainingseinheiten (Dienstag) in der Leßbachtalhalle Weißenbrunn absolvieren.


Auf die Truppe ist Verlass

Der erste Ausflug war im Jahre 2007 mit dem Zug nach Zeil am Main. Aktiv beteiligte sich die Gruppe am Vereinsleben des ATSV. Man singt bei der Weihnachtsfeier, hat Auftritte beim Fasching und ist Helfer bei den Veranstaltungen zur Kirchweih und bei anderen Anlässen. "Auf euch ist jedenfalls Verlass und wir wurden in der Zwischenzeit eine eingeschworene Mannschaft", so Roland Pyka mit Stolz.
Der ehemalige Vorsitzende Joachim Geßlein und Klaus Trapper dankten dem Seniorensportgruppenleiter Roland Pyka für sein Engagement. dw