Limbach — Das Limbacher Flößerfest ist zu einer festen und beliebten Einrichtung geworden. Am kommenden Wochenende wird es zum 17. Mal gefeiert.
Im Jahre 1998 war, wie das Organisationskommitee berichtet, der damalige Limbacher Gemeinderat Werner Geisel auf die Idee gekommen, in Zusammenarbeit aller Ortsvereine im Eltmanner Stadtteil ein Fest zu veranstalten.
Der Gesangverein "Sängerlust", die Krieger- und Soldatenkameradschaft, der Musikverein sowie der Turn- und Sportverein hatten den Mut, die Festgemeinschaft aus der Taufe zu heben. Einige Jahre später gesellte sich der Schutz- und Gebrauchshundeverein dazu.

Umzug an den Main

Die ersten vier "Flößerfeste" wurden inmitten des Ortes als Straßenfeste durchgeführt. Doch schon bald zeigte sich dies als wenig praktikabel und so wurde von den beteiligten Vereinen in der Nähe des Mains mit viel Eigenleistung ein attraktiver, in die Natur integrierter Festplatz geschaffen.
Nun feiert man ganz nah an der Wasserstraße "Main", auf der bis Mitte des letzten Jahrhunderts die Flöße aus dem Frankenwald bis nach Frankfurt, Mainz und oft auch rheinabwärts ins Ruhrgebiet und manchmal sogar bis nach Amsterdam mit Muskelkraft "getrailt" wurden.

Leckere Attraktionen

Das "Limbacher Flößerfest" hat das Flair eines romantischen Dorffestes und übt trotzdem Anziehungskraft auf Besucher aus Nah und Fern aus. Schließlich wird einiges geboten, was bei anderen Festen nicht zu finden ist. Dazu gehört die über offenem Feuer gebratene "Sau am Spieß"oder auch Steckerlfisch.
Wie Organisationsleiter Alois Böhnlein bekannt gab, hat das Festkomitee für Samstag, 9. August, ab 19 Uhr die Stimmungskapelle "Blaue Zipfel" aus Falkenstein engagiert. Am Sonntag ab 15 Uhr übernimmt das bekannte Duo "Florinos" aus Kemmern die Unterhaltung.
Die Eröffnung des Festes ist um 15 Uhr. Der Bieranstich durch Bürgermeister Michael Ziegler (CSU) ist für 17 Uhr vorgesehen. Am Sonntag, 10. August, wird ab 10 Uhr zum Frühschoppen geladen. gg