Eine zentrale Hochdruckwetterlage über der Mitte Deutschlands und die eingeflossene frische Luftmasse bescherten den Segelflug-Piloten endlich einmal gute Bedingungen. Die bevorzugten Thermik-Rennstrecken in Runde 6 waren die Schwäbische Alb, der Schwarzwald und die "Sandachsen der Heide" von Niedersachsen bis nach Brandenburg. Hier konnten Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h geflogen werden.


Flüge bis an den Rhein

Das Fluggebiet der Lichtenfelser Ligapiloten erstreckte sich bis an den Rhein und in die Oberpfalz. Erstmals in dieser Saison konnten an den beiden Tagen auch alle verfügbaren Segelflugzeuge des Vereins Flüge in die Wertung bringen. Die Punkte für die Ligawertung machten diesmal die Nachwuchspiloten.
Das Rennen um die schnellsten Flüge für die 2. Segelflug-Bundesliga entschied vereinsintern Markus Reuß auf der Vereins-LS4b mit einer Schnittsgeschwindigkeit von 112,84 km/h über eine Strecke von 435 km für sich. Etwas langsamer war der 17-jährige Nachwuchspilot Philipp Lauer auf der LS8 mit 100,23 km/h über 365 km. Der dritte im Team war Junior-Kaderpilot Jan Kretzschmar auf der Vereins-LS8 mit 99,67 km/h über 407 km. Die Juniorenwertung für die U25-Liga vervollständigte Dominik Biesenecker auf der Vereins LS 7wl mit einer Schnittgeschwindigkeit von 79,93 km/h.
Da in den anderen Regionen Deutschlands wohl noch besseres Flugwetter herrschte, war man im Lichtenfelser Team mit Rundenplatz 13 zufrieden. In der Gesamtwertung liegt der Aero Club nun auf Rang 4. gela