von unserem Mitarbeiter Gerold Snater

Königsberg — Wo kommt der Honig her? Dieser Frage gingen in Unfinden auf Einladung des Obst- und Gartenbauvereins 15 Kinder, ihre Eltern und weitere Interessierte im Garten des Imkers Horst Kresser auf den Grund. Kresser musste zunächst Verhaltensregeln für den Aufenthalt in seinem Garten erläutern, da die Bienen an diesem Tag sehr aktiv bei ihrer Arbeit waren.
Mithilfe von Schautafeln stellte Kresser die verschiedenen Stationen vor, die zur Entstehung des goldenen Honigs nötig sind. Nebenher erfuhren die Kinder, dass die Imkerei bereits seit über 3000 Jahren betrieben wird. Der Imker stellte die Honigbiene, die Königin und die "faulen" Drohnen vor.

Leistungsfähige Leichtgewichte

Nicht schlecht staunten die Mädchen und Buben über die vorgestellten Zahlen und Leistungen der Bienen: Sie schlagen bis zu 250 Mal in der Sekunde mit den Flügeln; eine Biene wiegt nur 0,1 Gramm; ein Bienenvolk besteht aus ca. 60 000 Bienen und einer Königin. Für 500 Gramm Honig legen die Bienen eine Strecke zurück, die dreimal um die Erde reicht.
Um die Arbeit des Imkers ging es bei der Vorstellung jedes Aufbaus eines Bienenkastens und die Zucht und Kennzeichnung von neuen Königinnen. In einem Schaukasten zeigte Kresser den Kindern eine Königin, Waben mit Eiern, schlüpfende Honigbienen, die jungen Stockarbeiterinnen und die älteren Honigsammlerinnen und die Drohnen.
Leckerer Abschluss

Im praktischen Teil des Nachmittags ging es an die Honigernte. Bei der kleinen Vorführung gab es für die Kinder auch etwas zu naschen und am Ende wurden Butterbrote mit Honig übergossen. Alle genossen dieses herrliche Naturprodukt.