Ehrenamtliche Helfer sind im Katastrophenschutz unverzichtbar. Nur so können die vielfältigen Aufgaben zur Betreuung und Versorgung der Bevölkerung in einem Ernstfall, beispielsweise bei einem größeren Schadensereignis oder einem Massenanfall von Verletzten bei Katastrophen, geleistet werden. Richtiges Handeln muss gelernt werden, damit die Frauen und Männer auf ihren späteren Einsatz vorbereitet sind. Betreuung heißt: die Sorge um nicht verletzte Personen im Einsatzfall.
Deshalb hat beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) im Kreisverband Haßberge kürzlich ein Grundlehrgang "Betreuungsdienst" für Ehrenamtliche stattgefunden. Zwei Tage lang wurden die Mitarbeiter aus verschiedenen BRK-Bereitschaften des Landkreises im Rotkreuzhaus in Hofheim geschult.
"Diese Ausbildung ist ein wichtiger Teil der Grundausbildung für BRK-Helfer", betont Lehrgangsleiterin Anne Grimmer von der BRK-Bereitschaft Hofheim. Aufgrund der sehr vielfältigen Aufgaben und Einsatzbereiche sei es erforderlich und vor allen Dingen sinnvoll, allen Helfern die allgemeinen Grundlagen des Fachbereichs Betreuung aufzuzeigen. Außerdem konnten sich die Helfer einen Überblick über die verschiedenen Leistungen des BRK-Kreisverbandes machen und dadurch auch leichter entscheiden, in welchem Fachbereich sie später tätig werden möchten. Zudem, so Grimmer, bekomme die Betreuung der von einem Schaden betroffenen Personen für alle Bereiche im Roten Kreuz einen immer höheren Stellenwert.


Aus mehreren Bereitschaften

An dem Lehrgangswochenende erhielten die Teilnehmer aus den BRK-Bereitschaften Haßfurt, Knetzgau, Eltmann, Ebern und Untermerzbach wertvolle Einblicke. Inhalte der Ausbildung waren unter anderem: Einsatzanlässe, Aufbau und Struktur des Betreuungsdienstes sowie Aufbau von verschiedenen Ausgabestellen für Verpflegung.
Die Teilnehmer übten die Grundlagen von Betreuungsmaßnahmen. Sie sind jetzt nach der Ausbildung in der Lage, das Fachpersonal bei der Unterbringung von Betroffenen bei einer Katastrophe zu unterstützen. Außerdem lernten sie die verschiedenen Stressauslöser kennen. Die Lehrgangsteilnehmer wissen nun, wie nicht verletzte Personen zu betreuen sind. red