Die Einrichtungen und Dienste der Lebenshilfe Erlangen haben im Stadtgebiet und im östlichen Landkreis etliche Autos im Einsatz. Schon Mitte 2015 zeichnete sich ab, dass Bedarf für ein weiteres Fahrzeug besteht.
Um einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, sollte es ein Elektroauto sein. Ein großzügiger Unterstützer konnte für die Finanzierung gefunden werden: Hermann Requardt spendete 16 500 Euro.


Vielfältiger Einsatz

Nun konnten Lebenshilfe-Geschäftsführer Stefan Müller und Vorstandsvorsitzender Thomas Hofmann das vollelektrische Modell "Zoe" von Renault bei Auto-Kraus entgegennehmen. Das Auto wird künftig vor allem von den offenen Hilfen der Lebenshilfe genutzt: zum Beispiel für Besuche des Familienentlastenden Dienstes, Freizeit-Aktivitäten mit den Betreuten oder für den Assistenzdienst Wohnen.
Der Dank der Lebenshilfe gilt nicht nur dem Spender Hermann Requardt, sondern auch Sylvia und Klaus-Dieter Kraus. Sie sind der Lebenshilfe im Preis entgegengekommen und übernehmen das Leasing der Batterie für das Fahrzeug, das im Jahr etwa 700 Euro kostet.


Ökologisch sinnvoll handeln

Der Lebenshilfe ist es ein Anliegen, ihren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und sie will auch zukünftig auf Elektroautos setzen. Ihre Einrichtungen sind zum Teil schon energetisch saniert und demnächst steht das in einer Wohnstätte sowie in der Regnitz-Werkstatt an. Geheizt wird möglichst mit Fernwärme.
Anja de Bruyn