Die Eicherfreunde Affalterthal, die sich dem Fahren und Instandhalten von Eicher-Traktoren verschrieben haben, sind auf der Kinderkrebsstation des Universitätsklinikums Erlangen keine Unbekannten. Bereits zum zweiten Mal unterstützten sie jetzt die Kinderonkologie der Kinder- und Jugendklinik des Uni-Klinikums mit einer Spende: Mit den 16 000 Euro, die bei einer Traktor-Verlosung im Herbst 2015 eingenommen wurden, finanzierte die Kinderkrebsstation ein Laufband für den Bereich Sporttherapie.
In wissenschaftlichen Studien konnte mehrfach nachgewiesen werden, dass körperliche Aktivität die Nebenwirkungen einer Krebstherapie lindert und die Lebensqualität der Betroffenen verbessert. Aus diesem Grund ist die Sport-, in Kombination mit der Ernährungstherapie, zum festen Behandlungsbaustein in der Kinder- wie auch in der Erwachsenenonkologie geworden.
Die Sporttherapeutin der Kinderonkologie, Pavla Chadová, setzt das neue Laufband in Zukunft für das Bewegungstraining mit ihren jungen Patienten ein. "Es eignet sich bestens für Gangübungen mit Kindern aller Altersgruppen. Wir müssen dafür dann nicht mehr die Stationsgänge nutzen, sondern können Strecke und Schwierigkeit direkt am Gerät einstellen."
Auch Eltern, die sich oft wochenlang mit den erkrankten Kindern und Jugendlichen auf Station aufhalten, sollen die Möglichkeit bekommen, das Laufband ab und an zu nutzen.
"Wir sind sehr dankbar für die erneute Unterstützung der Eicherfreunde", sagte Prof. Markus Metzler, der Leiter der Kinderonkologie, beim Besuch der Traktor-Fans auf seiner Station. "Es war beeindruckend, zu sehen, wie die Vereinigung ganz Affalterthal für die gute Sache mobilisiert hat, und alle im Ort Feuer und Flamme waren."
Bereits 2014 hatten die Eicherfreunde 16 000 Euro für die Anschaffung eines Therapielasers gespendet. Das Gerät kommt seitdem in der Kinderonkologie im Rahmen des Nebenwirkungsmanagements der Chemotherapie zum Einsatz - unter anderem bei schweren Entzündungen der Mundschleimhaut und bei Wundinfektionen. red