Im stolzen Alter von 80 Jahren wollte Laszlo Vaskovics, emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Bamberg, Mitglied der Laufgruppe des Schwimmvereins Bamberg sowie Initiator und Mitorganisator des Uni-Laufs Bamberg und des Altenburgsprints, noch einmal die Marathonstrecke (42,2 km) bewältigen. Beim 33. City-Marathon in Wien hat er dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt. Zusammen mit seinem Enkelsohn Tim (20 Jahre) und in Begleitung seiner SV-Laufkameraden Ingrid Schwenzer-Müller und Kurt Filkorn erreichte er das Ziel in der Zeit von 4:51 Std.
Seitdem er im Ruhestand ist, läuft Laszlo Vascovic gemeinsam mit Mitgliedern des Schwimmvereins dreimal die Woche längere Strecken. Er hat die Marathonstrecke schon öfters geschafft (Frankfurt, München, Budapest, Wien). Der diesjährige Vienna-City-Marathon war für ihn der letzte, für seinen Enkel Tim der erste Marathonlauf. Seine Gefühle nach dem Zieleinlauf: Dank für die kameradschaftliche und selbstlose Begleitung, Dank an seine Frau und an seinen Trainer Helmut Schötz sowie seine SV-Laufkameraden, die ihn beim harten Vorbereitungstraining mit Einfühlungsvermögen motivierend unterstützt hatten.
 Und eine Empfehlung: "Marathon ist nicht unbedingt erstrebenswert. Aber regelmäßiges Lauftraining ist auch im höheren Alter zur Gesunderhaltung sehr empfehlenswert", so Laszlo Vaskovicz, der in Wien der älteste Teilnehmer im Ziel war. red