Mit drei Nachholspielen am Freitag wird die Tabelle der Kreisliga Coburg allmählich begradigt. Pfarrweisach braucht gegen Niederfüllbach und am Sonntag in Wildenheid Siege, um noch eine theoretische Meisterschaftsambition zu hegen. Im Abstiegskampf hat Großgarnstadt mit den Partien in Heilgersdorf und in Fürth am Berg direkte Konkurrenten, genau wie Staffelstein in Ahorn und zu Hause gegen Bad Rodach.


Späte Tore - schwere Verletzung

Acht Treffer fielen am zurückliegenden Spieltag in den letzten zehn Minuten. Vor allem Spitzenreiter TSV Meeder profitierte durch zwei Tore in den letzten fünf Zeigerumdrehungen davon. Auch Verfolger Pfarrweisach brauchte bis zur 88. Minute, ehe man gegen am Ende nur noch zehn Ketschendorfer für den Sieg sorgte.
Zudem gab es lange teils kuriose Nachspielzeiten: Acht Minuten in Rodach und neun in Pfarrweisach. Der letzte Sonntag stand aber auch unter dem Vorzeichen böser Verletzungen: Der Einberger Florian Gehrlicher muss das MRT abwarten und die Ausfallzeit ist noch offen. Für Marco Fleißner vom TBVfL Neustadt/Wildenheid ist die Saison wohl beendet, da er sich im Freitagsspiel nach einem Foul mehrere Bänder in der Schulter riss.


Torjäger

Wie bereits germeldet wechselt der aktuelle Topkanonier Miguel Malaj kommende Saison in den "Wildpark". Der 18-Jährige netzte bereits 20 Mal ein und wird auf dem Buchberg versuchen seine Statistik zu verbessern. Auch Daniel Schneidawind (20), Kevin Skiba (18), Andre Meyer und Tim Knoch (je 16) hegen noch Ambitionen auf die Torjägerkrone.


Vorlagengeber

Mit zwölf Torvorlagen ist Rodachs Spielertrainer Christian Koropecki in dieser Disziplin der Führende. Dem jungen Coach wäre aber sicher der Klassenerhalt mehr wert und mit einem Erfolg in Staffelstein könnten die "Löwen" einen großen Schritt machen. Mit elf und zehn Vorlagen folgen die beiden Meeder Moritz Gemeinder und Benjamin Müller.


Topscorer

Unangefochtener Topscorer ist Pfarrweisachs Co-Trainer Daniel Schenidawind mit 20 erzielte und sieben vorbereiteten Treffern. Am Doppelspieltag muss sein Team gegen Niederfüllbach und in Neustadt punkten, um Rang zwei zu festigen.


Gelbe Karten

Die häufigsten Kartensammler stellen der TBVfL Neustadt mit Fabian Holland und Schwabthals Knipser Christoph Schaller mit je 13 gelben Karten.


Bester Joker

Schon sieben Mal lochte Sascha Reußenzehn nach Einwechslung ein. Auch Fürths Coach Achim Engel hat öfters ein goldenes Händchen, denn Tobias Horn konnte schon drei Mal jubeln, als er von der Bank kam. nh