Seit Januar ist der Modellversuch für Lang-Lkw auf Bundesautobahnen abgeschlossen. Das Bundesverkehrsministerium hat die überlangen "Gigaliner" für den allgemeinen Verkehr freigegeben. Zu dem Bericht darüber vom 4. Januar stellt Edina Brenner, die Geschäftsführerin des Landesverbandes Bayerischer Spediteure klar, dass diese Lang-Lkw die Infrastruktur nicht stärker belasteten als herkömmliche Fahrzeuge, weil sich das zulässige Gesamtgewicht, das nicht höher ist als bei konventionellen Brummis, auf mehr Achsen verteilt.
Hinsichtlich der Anzahl der Lang-Lkw, die künftig auf deutschen Autobahnen und ausgebauten Bundesstraßen unterwegs sein werden, schätzt Brenner, dass nur 60 Prozent der Spediteure überhaupt Lang-Lkw einsetzen würden. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Fahrzeuge bei diesen Unternehmen werde kaum höher sein als zehn Prozent. Die Forchheimer Spedition Pohl sieht derzeit keine Notwendigkeit, solche Fahrzeuge einzusetzen. JH