Dass Tiere dabei unterstützen können, Berührungsängste abzubauen, durften die 20 Akteure, die an der "Haßberg-Lama-Tour" in Goßmannsdorf teilnahmen, am eigenen Leib erfahren. Darunter waren Kinder der Lebenshilfe-Schule und -Tagesstätte mit Leiterin Isabell Kuhn, Sonderschullehrerin Marta Miener und dem Vorstand der Lebenshilfe Ebern, Hans-Werner Steger, sowie Vertreter der Jugendorganisation "I Have A Dream Group" (IHADG) aus Kirchlauter, die die Unternehmung über ihr Projekt "pfandtastisch helfen" finanzierten.
"Die Lamas waren ganz schön störrisch, wenn sie Gras zum Fressen sahen", bilanziert das IHADG-Ratsmitglied Franziska Hofmann mit einem Schmunzeln. "Aber es hat echt Spaß gemacht", ergänzt Schwester Katharina, ebenfalls im Rat des Vereins tätig.
Die Tour führte die bunt gemischte Gruppe durch die Goßmannsdorfer Landschaft und letztlich auch zum Highlight des Tages: einem Zwischenstopp bei den Kamelen, die von den Kindern sofort gestreichelt wurden.
Der besondere, weil ungewöhnliche Ausflug endete in einer gemeinsamen Brotzeit und der ein oder anderen abgebauten Berührungsangst zwischen Kindern mit und ohne Behinderung.
Auch die Verantwortlichen der Lebenshilfe zogen ein positives Fazit. "Wir freuen uns sehr über jeden einzelnen Pfandbon, der solche Aktionen erst möglich macht. Dadurch, dass die Aktion so gut von den Kunden im Edeka in Ebern angenommen wird, können wir nun jährlich ähnliche integrative Unternehmungen ermöglichen", erklärt Lebenshilfe-Vorstand Steger.