In der Fördergruppe des Wohnheims St. Elisabeth des Heilpädagogischen Zentrums der Caritas werden Menschen mit schwerer geistiger, körperlicher oder psychischer Behinderung betreut. Im Mittelpunkt stehen dabei vielfältige Maßnahmen zur Entwicklung und Förderung der Gesamtpersönlichkeit.


Ganzheitlicher Ansatz

Als hilfreich erweist sich dabei auch für die Klienten das therapeutische Reiten als ganzheitlicher Therapieansatz, der Körper, Geist und Seele gleichermaßen anspricht.
Im Fokus steht dabei die Entwicklungsförderung im Bereich der Gleichgewichtsstimulierung, der Wahrnehmungsschulung, der Förderung der Koordination sowie der Fein- und Grobmotorik, eher zweitrangig sind dagegen die reiterlichen Fähigkeiten.


Umgang und Pflege

Neben Pferden kommen auch andere Reittiere wie Lamas oder Alpakas zum Einsatz. Die therapeutischen Maßnahmen umfassen dabei auch den direkten Kontakt und Umgang mit dem jeweiligen Tier, dessen Pflege sowie durch Übungen am und auf dem geführten Pferd.
Die Mitglieder der Fördergruppe reiten abwechselnd im Außenbereich der Fördergruppe und auf dem Gelände des Tierbesitzers. Bei einem Termin auf dem Terrain der Fördergruppe wurden kürzlich einige Teilnehmer mit zwei Tieren, einem Lama und einem Alpaka, vertraut gemacht, um sie so auf das Reiten vorzubereiten. Sie durften die Tiere streicheln, striegeln und füttern, um langsam ihre Scheu abzubauen und die Zuneigung der Tiere zu gewinnen.