Auf dem Rad anstatt per pedes begab sich die Marathongruppe der Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) Forchheim zum 21. Großglockner-Rad- Marathon. Unter Führung von Triathlet Henry Ludwig begaben sich Michael Seidler, Thomas Trzewik, Norbert Ludwig, Ludwig Schorr und Klaus Müller nach Fusch in Österreich und stellten sich zum wiederholten Male der Herausforderung von 1800 Höhenmetern verteilt auf 27,4 Kilometer entlang der Hochalpenstraße.
Für Henry Ludwig war aufgrund seiner jüngsten Operation klar, dass er den "Glocknerkönig" zum Ziel am Fuschertörli in 2443 Metern Höhe nicht bewältigen würde. Er hatte "nur" die Mautstelle in Ferleiten ins Visier genommen. Die anderen LGler hatten unterschiedliche Ziele, wie sie das Rennen mit einer durchschnittlichen Steigung von 10,2 Prozent angehen wollten.
Seidler, der den ersten Forchheimer Triathlon 1993 gewann, ist als starker Radfahrer bekannt und rechnete sich in seiner Altersklasse 60 einen Podestplatz aus. Bei starkem Regen und niedrigen Temperaturen brachte er aber nicht den gewohnten Druck auf die Pedale und gab die interne Führungsrolle an Trzewik ab, der mit einer persönlichen Bestzeit von 1:53:12 Stunde auf Platz 485 der Herrenwertung landete. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 14,3 km/h. Als zweiter Forchheimer folgte Seidler (1:55:00/14 km/h).
Schorr wollte seine gute Zeit vom Vorjahr (1:58), die ihn zur ersten Startgruppe berechtigte, bestätigen, doch auch bei ihm schlug sich das Wetter auf die Leistung nieder. In 2:14 Stunden belegte er Platz 1046 unter 3000 Teilnehmern (12 km/h). Norbert Ludwig fuhr nach dem Motto "Dabeisein ist alles". Auf seinem Trekkingrad genoss er die Fahrt zum Fuschertörli , das er nach 2:19 Stunden erreichte.
Klaus Müller verbesserte seine Premierenzeit von 2015 um über 15 Minuten und blieb drei Minuten unter seiner Zielzeit von 2:30 Stunden. hl