von unserem Mitarbeiter 
Max Kaltenhäuser

Herzogenaurach — Für die Bezirksoberliga-Handballer der TS Herzogenaurach geht es wenige Wochen vor dem Saisonende lediglich noch um die berühmte goldene Ananas. Nach einer tollen Serie von 20:2 Zählern aus den vergangenen elf Spielen kassierten die Schuhstädter am vergangenen Wochenende die erste Niederlage seit November vergangenen Jahres. Beim Tabellensechsten HSG Nabburg/Schwarzenfeld soll am Samstag (19.15 Uhr) jedoch wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden werden.

Nabburg/Schwarzenfeld -
TS Herzogenaurach

"In der vergangenen Saison haben wir an den letzten Spieltagen verletzungsbedingt ordentlich Federn und den einen oder anderen Punkt liegen gelassen", sagt Spielertrainer Ingo Kundmüller. "Dies sollte uns heuer nicht noch einmal passieren." Um den drohenden Negativtrend abzuwenden, muss Herzogenaurach ein doppelter Punktgewinn bei der HSG gelingen.
Der Aufsteiger um Trainer Daniel Kessler lieferte eine mustergültige Spielzeit ab und setzte sich früh im gesicherten Mittelfeld der Tabelle fest (19 Punkte). Auch wenn der Abstieg rein rechnerisch für die Kessler-Sieben noch möglich wäre, scheint dies zumindest hinsichtlich des bisherigen Saisonverlaufs eher unwahrscheinlich. Dies bewiesen die Schwarzenfelder bereits beim Hinspiel in Herzogenaurach, wo sie sich nach einem spannenden Torfestival knapp mit 33:34 am Burgstaller Weg geschlagen geben mussten.
Mit einem Punktgewinn am Wochenende wäre das Kapitel Abstiegskampf für die Gastgeber wohl endgültig vom Tisch. Für die Schuhstädter bedeutet dies, dass eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Niederlindach-Spiel dringend notwendig ist, um einem weiteren verkorksten Saisonschlussspurt entgegenzuwirken. Dabei muss die TSH ausgerechnet auf Kapitän und Spielmacher Jonas Hirning verzichten. Dieser hatte sich, nach seiner langwierigen Schulterverletzung, am vergangenen Wochenende ausgerechnet die gesunde Wurfarmschulter lädiert und muss vorerst aussetzen. "Wir drücken Jonas natürlich die Daumen und hoffen, dass es nichts schlimmeres ist. Nichtsdestotrotz fahren wir optimistisch nach Schwarzenfeld", sagt Kundmüller, der für das Aufeinandertreffen mit der HSG erneut auf Routinier Thomas Josnik zurückgreifen kann.